FC Bayern München

Medien: James Rodriguez will Bayern vorzeitig verlassen

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Laut Berichten des portugiesischen Nachrichtenportals „noticiasaominuto.com“ möchte James Rodriguez den FC Bayern so schnell wie möglich verlassen. Die spanische Zeitung „ABC“ berichtet außerdem, dass der kolumbianische Nationalspieler seinen Spielerberater Jorge Mendes gebeten hat, den Leihvertrag bereits im Januar aufzulösen.

Keine Chance unter Zidane

Nach einer beeindruckenden WM 2014 in Brasilien, wechselte James Rodriguez für 75 Millionen Euro zu Real Madrid. In seiner ersten Saison bei den Königlichen sammelte der Kolumbianer starke 26 Scorerpunkte und stellte seine außergewöhnlichen Qualitäten unter Beweis. Zu dieser Zeit war Carlo Ancelotti noch Trainer von Real Madrid und James hatte eine Stammplatzgarantie. Im Mai 2015 verlor Ancelotti das Traineramt bei den Königlichen und Zinedine Zidane wurde neuer Cheftrainer. Mit dem Franzosen gewann James zweimal die Champions League – auf Einsätze kam er allerdings nur selten.

2017 folgte er erneut dem Ruf von Ancelotti und wechselte zum FC Bayern München. Doch nach nur anderthalb Monaten musste der Italiener seinen Hut nehmen und Jupp Heynckes übernahm als Trainer. Obwohl der 27-Jährige Edeltechniker zunächst skeptisch war, blühte er unter Heynckes auf und etablierte sich als feste Größe im Spiel der Bayern. „Heynckes hat mich besser gemacht“, betont der Kolumbianer oft in Interviews und hat stets nur lobende Worte für den 73-Jährigen übrig. James kam im Sommer 2017 auf Leihbasis für zwei Jahre an die Isar. Danach haben die Münchener eine Kaufoption in Höhe von 42 Millionen Euro. So wie es derzeit aussieht, möchte der 27-Jährige allerdings schnell weg aus München.

James unzufrieden mit Kovac

Unter dem neuen Trainer Niko Kovac fühlt sich Rodriguez nicht wohl. In vielen wichtigen Spielen sitzt der Kolumbianer nur auf der Bank und kriegt insgesamt wenig Spielzeit. Nach dem 1:1 gegen Ajax, wo Rodriguez erneut 70 Minuten lang auf der Bank saß, stürmte er bereits zehn Minuten nach Abpfiff wortlos aus der Arena. Nach „Bild“-Informationen kam es zuvor zu einem Wutanfall von James, der in der Kabine gesagt haben soll: „Wir sind hier nicht Frankfurt!“

Jetzt, wo Zidane nicht mehr Trainer ist und Ronaldo den Verein verlassen hat, sieht James seine Zukunft bei den Königlichen. Die Madrilenen stecken gerade mitten in der Krise und könnten einen Starspieler wie James gebrauchen. Falls Kovac weiterhin Trainer bei Bayern München bleibt, wird der Kolumbianer versuchen, den Verein schnellstmöglich zu verlassen.

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