FC Bayern München

Statistik zeigt: Derzeitige Formkrise von Sadio Mané ist normal

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Es war die Verpflichtung der abgeschlossenen Sommertransferperiode in der Bundesliga: Sadio Mané wechselte vom FC Liverpool zum FC Bayern München. Am Anfang schien sich der Transfer mehr als ausgezahlt zu haben. Doch seit fünf Spielen erzielte der Neuzugang kein einziges Tor mehr. Wie die „Sport Bild“ weiß, ist er selbstkritisch mit seinen Leistungen. Zudem klären wir auf, ob seine Zahlen wirklich schlechter geworden sind.

Mané selbstkritisch über sein Formtief

Die Bayern sind seit vier Spielen sieglos und kassierten im letzten Spiel in der Bundesliga vor der Länderspielpause eine 1:0-Niederlage gegen den FC Augsburg. Vor allem Star-Neuzugang Mané kommt derzeit nicht in Fahrt.

Sein letztes Tor erzielte der Senegalese im Bayern-Trikot im DFB-Pokalspiel gegen Viktoria Köln. Seitdem konnte dieser nicht mehr einnetzen. Laut der „Sport Bild“ denkt der 30-Jährige viel über seine aktuelle Torflaute bei den Münchenern nach.

Als einer der Führungsspieler beim deutschen Rekordmeister nimmt er die Kritik an und sucht keine Ausreden für seine Torflaute. Auch versteht er, warum sein Trainer Julian Nagelsmann ihn auswechselt. Mané ärgere sich darüber, dass er derzeit nicht zeigen kann, was er eigentlich draufhat.

An sich selbst zweifle er aber dennoch nicht. Solche Phasen durchlebte der Linksaußen auch in Liverpool und beim FC Southampton. Der Offensivspieler weiß, dass seine Form mit der Form des gesamten Teams zusammenhängt. Manuel Neuer, Thomas Müller und Joshua Kimmich suchten mehrmals den Kontakt zu ihm und sehen ihn als Anführer.

Vergangenheit zeigt Formkrise beim Neuzugang normal

In den ersten elf Spielen für die Bayern erzielte Mané fünf Tore. In den letzten fünf Spielen kam jedoch kein Treffer mehr dazu. Die Vergangenheit zeigt, dass der Rechtsfuß solche Phasen bereits einige Male durchlebte. In der abgelaufenen Saison erzielte dieser bei seinem Ex-Verein, dem FC Liverpool, in neun Partien in Folge keinen Treffer.

In den letzten Spielzeiten gab es ähnliche Situationen, in denen Mané drei, vier oder manchmal sogar fünf Spiele hintereinander keinmal traf. Der einfache Champions League-Sieger war alle 127 Minuten an einem Tor bei den Reds beteiligt. Für die Münchener erzielte er hingegen alle 160 Minuten einen.

Vor allem eine Sache hat sich hingegen in seinen letzten vier Jahren beim FC Liverpool verbessert: Pro 90 Minuten hat Mané einen besseren Schusswert von 3,7 und einen Expected Goals Wert von 0,65. Zudem ist er laut „StatsBomb“-Daten von „FBref“ beim deutschen Rekordmeister häufiger und gefährlicher in Abschlusssituationen beteiligt.

Den niedrigsten Wert hat er bei seinen Torschussvorlagen: Beim FC Bayern hat der Offensivstar einen Wert von 0,56. Im Vergleich: Sein schlechtester Torschussvorlagen-Wert beim FC Liverpool in den letzten vier Spielzeiten lag bei 1,15. Auch bei den Bayern ist Mané im Durchschnitt nur noch 38,9-mal am Ball und bringt zehn Pässe weniger zum Mann, als noch für das Team von Jürgen Klopp.

Was Mané fehlt, ist wohl ein Spieler, mit dem er kombinieren kann, wie er es am Anfang mit dem ebenfalls formschwachen Serge Gnabry getan hat. Zu Beginn spielten die Münchener mit Gnabry und Mané im 4-2-2-2-System in der Doppelspitze, seit dem Coach Julian Nagelsmann auf ein 4-2-3-1-System umgestellt hat, steckt auch der Offensivspieler in der Formkrise.

Es bleibt also Hoffnung, dass Mané erneut seine Torflaute übersteht und wie am Anfang der Saison den Münchenern helfen kann und oft ins Netz treffen wird.

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