Foto: Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images
Der Abgang von Thiago zu Real Madrid scheint immer konkreter zu werden. Wie der spanische Radiosender „Onda Cero“ berichtet, haben sich der Spanier und Reals Trainer Julien Lopetegui auf ein Treffen geeinigt. Hierbei sollen die genauen Bedingungen für einen Wechsel des 27-Jährigen besprochen werden. Der FC Bayern wäre wohl bereit seinen Star für eine Ablösesumme von 50 Millionen Euro ziehen zu lassen.
Als Thiago im Sommer 2013 an die Säbener Straße wechselte, war er der große Wunschspieler von Pep Guardiola und stets in der Startelf gesetzt. Seit dem Abgang des katalanischen Trainers hat Thiago seinen Stammplatz jedoch verloren. Mehrere Verletzungen plagten den Edeltechnicker. Zudem wuchs die Konkurrenz im Mittelfeld des deutschen Rekordmeisters stetig.
Nach Rekordtransfer Corentin Tolisso und James Rodriguez kommen in dieser Saison noch Rückkehrer Renato Sanches und Leon Goretzka dazu, die alle um ihre Einsätze kämpfen werden. Thiagos ehemaligen Teamkollegen Arturo Vidal bewegte dieser Umstand bereits zu einem Wechsel auf die iberische Halbinsel. So wie es derzeit ausschaut, wird der spanische Nationalspieler ihm nun folgen.
Der neue Trainer der Madrilenen Julen Lopetegui kennt Thiago bereits aus seiner Zeit als Trainer der „La Furia Roja“. Unter ihm war der Mitteldfeldstar ein fester Bestandteil des Teams. Bei Lopetegui könnte sich Thiago wieder ähnlich wohl fühlen wie unter Pep Guardiola.
Ein Wechsel zu Real Madrid könnte für den 27-Jährigen sportlich einen großen Schritt in seiner Karriere darstellen. Er würde den kroatischen Nationalspieler Mateo Kovačić im Mittelfeld der Madrilenen ersetzen, welcher in der kommenden Saison in der Premier League für den FC Chelsea auflaufen wird. Auch der kroatische Teamkollege im Mittelfeld der Königlichen, Luka Modric, wird mit einem Wechsel zu Inter Mailand in Verbindung gebracht.
Mit seiner spielerischen Klasse und Passgenauigkeit würde Thiago die Madrilenen zweifellos verstärken und hätte wohl hohe Chancen auf einen Stammplatz. Ein Transfer könnte allerdings zum persönlichen Dilemma für den Starspieler werden. Der Spanier durchlief die komplette Jugend des FC Barcelona und verbrachte dort einen großen Teil seiner Karriere. Ob die Loyalität und Liebe zu seinem ehemaligen Verein ihn daher noch umstimmt, nicht zum Erzrivalen aus Madrid zu wechseln?
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