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FC Bayern München

Vertrag bis 2027, keine Einigung: Bayern lässt diesen Leistungsträger ziehen

Konrad Laimer

Konrad Laimer steht beim FC Bayern München vor einem ungewissen Sommer. Die Gespräche über eine Verlängerung des bis 2027 laufenden Vertrags stocken, weil beide Seiten in ihren Vorstellungen noch weit auseinanderliegen, wie 90min.de berichtet. Sportvorstand Max Eberl räumte öffentlich ein, dass man derzeit keinen gemeinsamen Nenner finde. Ein Abgang des Österreichers im Sommer gilt damit als durchaus möglich.

Eberl mit klarer Ansage zu den Verhandlungen

Eberl sprach offen über die festgefahrene Lage und machte deutlich, dass der Rekordmeister die Gehaltsvorstellungen von Konrad Laimer offenbar nicht erfüllen will. „Es sind Gespräche, Vorstellungen und da kommt man im Moment nicht übereinander“, erklärte Eberl. Böses Blut oder eine Missstimmung gebe es dabei nicht. Es handele sich lediglich um zwei unterschiedliche Standpunkte. Ob man noch zueinanderfinde, ließ er jedoch bewusst offen.

Zuvor hatte es an der Säbener Straße aufwendige Verlängerungen mit anderen Stammspielern wie Alphonso Davies und Dayot Upamecano gegeben. Bei Laimer setzt der Klub dem Vernehmen nach andere Prioritäten und dürfte auf große Zugeständnisse verzichten.

Ablösefreier Abgang als reale Möglichkeit für Bayern

Interessant dabei ist, dass Laimer erst 2023 ablösefrei aus Leipzig nach München gewechselt war. Eberl ließ durchblicken, dass man auch bereit wäre, den 27-Jährigen in sein letztes Vertragsjahr gehen zu lassen. „Er ist ablösefrei gekommen, da würden wir nicht viel verlieren“, sagte der Sportvorstand knapp.

Wie 90min.de berichtet, sieht sich an der Säbener Straße offenbar niemand unter Zeitdruck. Ob der österreichische Nationalspieler im Sommer verkauft, gehalten oder schließlich doch noch verlängert wird, hängt letztlich davon ab, ob beide Parteien noch eine entsprechende Einigung erzielen können.