Fortuna Düsseldorf

Düsseldorf: Tauschgeschäft mit Genua um Kownacki zu halten?

Eines der großen Überraschungsteams dieser Spielzeit ist ganz klar Fortuna Düsseldorf. Vor der Saison hatten viele der Mannschaft von Friedhelm Funkel den Abstieg prophezeit, jedoch sich hat das Team den Klassenerhalt frühzeitig gesichert. Mit 40 Punkten aus 31 Spielen steht die Fortuna sogar auf dem zehnten Tabellenplatz, wodurch jegliche Zweifler verstummten. Auch an diesem Wochenende sorgte die Funkel-Mannschaft mit einem 4:1-Sieg über Bremen für Furore. Dabei spielte sich besonders Kenan Karaman in den Vordergrund. Der Stürmer erzielte das 2:0 nach einem sehenswerten Sololauf und bereitete danach noch einen Treffer vor. Auch wenn der 25-Jährige in dieser Saison nicht zum Stammpersonal gehörte, soll nun ein italienischer Erstligist Interesse zeigen.

Lässt Düsseldorf Karaman ziehen um Kownacki zu halten?

Der „Express“ berichtet über ein mögliches Interesse von Serie A-Klub Sampdoria Genua. Beim Tabellenneunten der höchsten italienischen Spielklasse soll sich im Sommer einiges ändern. Der derzeitige Besitzer Massimo Ferrero möchte den Verein verkaufen. Demnach soll Gianluca Vialli den Verein als Präsident übernehmen. Vialli selbst soll großzügige Investoren hinter sich haben, wodurch Sampdoria Genua das nötige Geld für Transfers zur Verfügung steht.

Ein möglicher Neuzugang könnte demnach eben Kenan Karaman sein. Der Angreifer soll demzufolge Teil eines Tauschgeschäftes mit Dawid Kownacki sein, der vertraglich noch an Sampdoria gebunden ist. Zuletzt kamen bereits Berichte auf, dass die Fortuna daran interessiert sei den 22-jährigen Polen zu halten. Besonders durch die möglichen Abgänge von Dodi Lukebakio und Benito Raman könnten im Sommer zwei wichtige Offensivspieler Düsseldorf verlassen.

Für Kownacki müsste der Bundesligist eine Ablöse von knapp acht Millionen Euro zahlen, die kaum zu realisieren ist. Hierbei könnte nun ein Tauschgeschäft mit Karaman die Summe ein wenig mildern. Der Marktwert des Türken wird auf knapp anderthalb Millionen taxiert.