Fortuna Düsseldorf

Hennings drängt auf Einigung mit Fortuna – und schließt Abgang nicht aus

Seit 2016 läuft Rouwen Hennings im Dress von Fortuna Düsseldorf auf. Der treffsichere Angreifer überzeugte nahezu stets, hatte unter anderem mit 13 Toren einen maßgeblichen Anteil am Aufstieg in die Bundesliga 2018. Nun scheint der 32-Jährige mit seiner derzeitigen Vertragssituation unzufrieden und fordert Klarheit von den Verantwortlichen.

Hennings überzeugt in Liga und Pokal

Der Vertrag des Angreifers läuft zum Saisonende aus. Der Mittelstürmer ist auch im fortgeschritten Alter von seinen Qualitäten überzeugt. „Ich denke, dass ich noch ein paar Jahre meine Leistung bringen kann“, erklärte Hennings gegenüber „BILD“. Unrecht hat der Routinier angesichts seiner jüngsten Auftritte nicht. Der Ex-Karlsruher stand bislang bei allen Pflichtspielen in der Startelf und zeigte sich torhungrig. Beim mühsamen Weiterkommen im DFB-Pokal traf er ebenso wie beim Liga-Auftakt in Bremen. Auch bei der jüngsten Niederlage in Frankfurt war er für die zwischenzeitliche Führung der Fortuna verantwortlich. „Ich bin gerade 32 geworden“, sagte der Torjäger, „aber ich fühle mich nicht so, als müsste ich im Sommer aufhören.“

Forderung nach Klarheit – Abgang möglich?

Hennings fordert auch aufgrund seiner Familie nun Planungssicherheit. Sportvorstand Lutz Pfannenstiel versucht nachdrücklich, der Thematik den Wind aus den Segeln zu nehmen. „Wir haben Rouwen und seinem Berater ein Angebot gemacht und sind natürlich weiter im Austausch“, betonte der ehemalige Torhüter. Hennings zeigte sich von der jüngsten Berichterstattung über eine baldige Einigung überrascht, so konnte er jene Meldungen nicht bestätigen. „Ich habe dem Verein gesagt, was mir wichtig ist“, erklärte der Torjäger und wies erneut auf seine drei Kinder hin. „Von daher ist es nicht angenehm, bis April warten zu müssen.“ Auch einen Abschied aus Düsseldorf möchte der einstige Aufstiegsheld demzufolge nicht ausschließen. Die Fortuna könnte schließlich „andere Pläne“ haben. Ein abschließender Halbsatz lässt Raum für Spekulationen: „Mal schauen, wie andere darüber denken“, so Hennings.