Fortuna Düsseldorf

Nach Kreuzbandriss: Spielmacher Stöger plant Comeback zur Rückrunde

In der Nachspielzeit des 34. Spieltags der letzten Bundesliga-Saison zog sich Kevin Stöger einen Kreuzbandriss zu. Der Österreicher wird wohl noch mehr vermisst als Benito Raman und Dodi Lukebakio, die die Fortuna beide zum Saisonende verließen. Bald aber können die Düsseldorfer wieder auf Stöger bauen. Er befindet sich wieder im Training und hofft pünktlich zur Rückrunde wieder dabei zu sein.

Zurück nach 200 Tagen Zwangspause: Stöger muss noch gebremst werden

Fortuna Düsseldorf hat in der Bundesliga-Saison 2019/2020 an 13 Spieltagen bisher nur 16 Tore erzielt. Der Traditionsklub vermisst seinen Spielmacher Kevin Stöger schmerzlich. Ohne ihn fehlt es dem Mittelfeld der Düsseldorfer an Inspiration und Kreativität. Lange müssen die Fortunen aber nicht mehr auf ihn verzichten. Exakt 200 Tage nach seinem Kreuzbandriss im Mai stieg der Österreicher wieder ins Mannschaftstraining ein. Nach und nach darf er die Belastung steigern und muss derzeit noch von seinem Trainer Friedhelm Funkel gebremst werden.

„Ist ja logisch, dass ich geduldig sein muss, aber das ist nicht so einfach. Aber es war ein überwältigendes Gefühl, endlich mal wieder dabei zu sein“, sagte Stöger gegenüber dem „kicker“. Aktuell muss er Zweikämpfen noch aus dem Weg gehen, doch schon bald will er wieder in der Bundesliga auf dem Platz stehen. Am 4. Januar startet Fortuna Düsseldorf in das Trainingslager in Marbella. Stöger hofft und glaubt dann wieder voll angreifen zu können: „Das ist der Plan und da liege ich auch gut im Soll.“

Vertrag läuft aus – Spieler-Seite wiegelte Vorstoß ab

Die kommenden Wochen und Monate haben neben dem sportlichen Aspekt auch noch eine andere Bedeutung. Der Vertrag von Kevin Stöger läuft im Sommer 2020 aus. Die Fortuna wollte das Arbeitspapier schon vor dieser Saison, kurz nachdem sich der Österrreicher das Kreuzband gerissen hatte, verlängern. Damals waren die Düsseldorfer mit ihren Bemühungen an der Spieler-Seite gescheitert. Das schmeckte dem Verein gar nicht. Dennoch sollte einem neuerlichen Versuch nichts im Wege stehen.