Hertha BSC

Hertha-Außenspieler Marius Wolf: „Klinsmann kann uns weiterbringen“

Marius Wolf über Klinsmann und BVB

Marius Wolf wechselte kurz vor dem Ende der Sommer-Transferperiode auf Leihbasis von Borussia Dortmund zu Hertha BSC: Dass er grundsätzlich eine Verstärkung für die Mannschaft sein kann, zeigte der flexibel einsetzbare Rechtsaußen bereits. Allerdings ging ihm wie dem gesamten Team die Konstanz ab. Nun hat Hertha einen neuen Trainer, Wolf sprach im Anschluss in einer Medienrunde an ein Training darüber und über das nächste Spiel gegen Borussia Dortmund.

Wolf: „Wollen beweisen, dass wir es besser können“

Ante Covic war letzten Endes als Trainer bei Hertha BSC nicht erfolgreich genug. Aus zwölf Spielen holte die Mannschaft nur elf Punkte, das gipfelte zuletzt in der peinlichen 0:4-Niederlage beim FC Augsburg. Nun ist ein neuer Trainer da, was einige Spieler neu motiviert. „In der ersten Trainingseinheit waren Feuer und einige neue Ansätze drin“, sagt Wolf. Der 24-Jährige lobt zudem seinen neuen Trainer Jürgen Klinsmann: „Jeder hat Gas gegeben, das sah ordentlich aus und hat Spaß gemacht. Jürgen Klinsmann kann uns mit seiner enormen Erfahrung weiterbringen, jeder von uns kann von ihm lernen und profitieren!“

Marius Wolf spielte unter Ante Covic mal als Rechtsverteidiger, mal als Rechtsaußen im 3-5-2 und auch bereits als rechter Flügelspieler. Welche Rolle er unter Jürgen Klinsmann einnehmen wird, ist noch unklar. Von Bedeutung für ihn ist anderes: „Wichtig wird sein, dass wir direkt annehmen und umsetzen, was das Trainerteam uns vorgibt. Wir müssen insgesamt wieder eine andere Einstellung auf den Platz bringen, als das zuletzt gegen Augsburg der Fall war.“ Für Wolf ist das Spiel ein ganz Besonderes. Er trifft auf seinen Ex-Klub, der womöglich auch sein zukünftiger ist. „Ich freue mich auf das Wiedersehen mit den alten Kollegen, will im Spiel alles geben und den Jungs etwas zeigen! Wir sind guter Dinge etwas mitzunehmen und rechnen uns etwas aus. Wir wollen uns selbst beweisen, dass wir es besser können“, so der  24-Jährige. Es bleibt abzuwarten, wie Hertha am Samstag gegen Dortmund tatsächlich auftritt.