Hertha BSC

Hertha BSC: Tim Fosu-Mensah und Pierre-Emile Höjbjerg im Fokus

Preetz feilscht an Hertha-Kader

Bei Hertha BSC laufen die Kaderplanungen auf Hochtouren. Nachdem Pascal Köpke, Javairô Dilrosun und Lukas Klünter bereits recht früh zum Verein wechselten, herrschte zunächst Stillstand bei Herthas Transferbemühungen. Der gesuchte rechtsfüßige Innenverteidiger könnte aber nun Tim Fosu-Mensah werden. Für das zentrale Mittelfeld steht Pierre-Emile Höjbjerg im Fokus.

Fosu-Mensah flexibel einsetzbar

Tim Fosu-Mensah, derzeit bei Manchester United tätig, ist hochveranlagt. Laut diversen Medienberichten steht dieser kurz vor einer Leihe zu Hertha BSC. Der 1,90m Mann spielte zuletzt auf Leihbasis bei Crystal Palace und kam dort auf insgesamt 24 Einsätze, bei denen er allerdings ohne Torbeteiligung blieb.

Auffällig ist, dass er sowohl als Innen- als auch als Rechtsverteidiger gespielt hat. Das zeigt seine Variabilität, die auch Hertha zugutekommen könnte. Derzeit steht auf der Rechtsverteidigerposition nur Lukas Klünter zur Verfügung, da der routinierte Peter Pekarik von Verletzungsproblemen geplagt ist. Somit steht Fosu-Mensah als Backup für die Rechtsverteidigerposition zur Verfügung. Zusätzlich kann er auch auf der Sechs spielen und könnte somit auch ein Kandidat sein, den auf unbestimmte Zeit ausfallenden Vladimír Darida zu ersetzen.

Fakt ist: Eine Leihe von Tim Fosu-Mensah ergibt definitiv Sinn für Hertha BSC. Seine Variabilität und seine Fähigkeiten könnten für Hertha sehr wertvoll werden. Ob Michael Preetz eine Kaufoption heraushandeln kann, ist aber fraglich, weil Manchester United den hochtalentierten Niederländer eigentlich nicht abgeben möchte. Andererseits hat dieser nur einen Vertrag bis 2020 und könnte somit für Hertha 2019 durchaus bezahlbar sein.

Höjbjerg als Lösung für das zentrale Mittelfeld?

Es ist bekannt, dass die Alte Dame schon seit längerer Zeit nach einem technisch versierten und torgefährlichen Mittelfeldspieler sucht. Dabei ist nun laut der „Berliner Morgenpost“ Pierre-Emile Höjbjerg in den Fokus der Berliner gerückt. Der seit heute 23-Jährige spielt derzeit für den FC Southampton in der Premier League. In der abgelaufenen Spielzeit konnte er bei 32 Einsätzen nur lediglich einen Treffer erzielen. Dennoch könnte er für Hertha ein interessanter Spieler sein. Seine Qualitäten hat er in der Bundesliga bereits für den FC Bayern und den FC Schalke 04 unter Beweis gestellt. In England hielt sich sein Erfolg bisher in Grenzen, weshalb er wohl einen Wechsel in die Bundesliga durchaus in Erwägung ziehen würde.

Sein aktueller Marktwert beträgt zehn Millionen Euro. Eine genaue Preisvorstellung seitens Southampton ist nicht bekannt. Eventuell kann Hertha aber ein „Schnäppchen“ machen, weil Höjbjerg bisher nicht hundertprozentig bei den Saints überzeugen konnte. Das Geld für eine Verpflichtung des Dänen sollte der Hertha angesichts eines bisherigen Transfersaldos von plus sechs Millionen Euro wohl noch zur Verfügung stehen.

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