Hertha BSC

Neue Hertha-Kampagne: Fokus auf die Berliner Historie

Neue Hertha-Kampagne

Hertha BSC verkündete heute offiziell, dass der Verein im Rahmen des 30-jährigen Jubiläums des Mauerfalls eine neue Kampagne startet. Dabei soll der Fokus vor allem auf der Historie Berlins liegen. Damit geht der Verein in eine andere Richtung als zuletzt, wo stets die Internationalisierung und Digitalisierung im Vordergrund stand.

Mauerfall-Kampagne nur der Anfang?

Es ist ein Schritt, der sicherlich vielen Fans gefällt. Zusammengefasst wird das Ganze mit dem Slogan „Wir sind ein Berliner.“ Damit werden verschiedene Eckpunkte zusammengefasst. Die besondere Geschichte der Stadt Berlin soll im Fokus stehen. Darüber hinaus soll so dem 30-jährigen Jubiläum des Mauerfalls gebührend gewürdigt werden. Daniel Schmid, Leiter Markenführung bei Hertha BSC, erklärt genauer: „Hertha BSC ist untrennbar mit seiner Heimatstadt Berlin verbunden und ist der Fussball-Verein für ganz Berlin. Wir wollen unsere Farben im gesamten Stadtgebiet und in allen zwölf Berliner Bezirken stattfinden lassen. Mit ‚Wir sind ein Berliner.‘ unterstreichen wir sowohl den Einheitsgedanken der Stadt als auch unsere Ausrichtung als Verein für Gesamt-Berlin.“

Interessant ist dabei vor allem der letzte Satz. Besonders wichtig bei der neuen Kampagne ist der Fokus auf das gesamte Berlin, die Basis der Stadt. Es scheint durchaus möglich zu sein, dass das Mauerfall-Motto nur den Anfang darstellt. In Zukunft könnte Hertha wieder mehr den Blick auf die Historie und den Charakter der Stadt legen. Eine Annäherung an die Menschen Berlins erfolgt bereits seit letzter Saison mit den sogenannten Kieztrainings. Zu diesen Anlässen trainieren die Hertha-Profis auf einem Platz eines lokalen Vereins eines Bezirkes. Zuvor setzte Hertha stets auf internationalere Kampagnen wie „We try. We fail. We win.“ Diese kamen bei den Fans größtenteils alles andere als gut an. Besinnte Hertha sich auch in Zukunft auf Berliner Ur-Merkmale , käme das bei vielen Fans sicherlich besser an. Es bleibt abzuwarten, ob mit der neuen Kampagne ein erster Schritt in diese Richtung gemacht wird.