125 Jahre AC Milan: Im Bild feiern Trainer Massimiliano Allegri (l.), Zlatan Ibrahimovic und ein gewisser Kevin-Prince Boateng den ,,Scudetto" 2011 in Rom. Foto: Giuseppe Bellini/Getty Images
Wenn wir über den AC Mailand reden, kommen wir an ihm nicht vorbei: Zlatan Ibrahimovic (43). Der exzentrische Schwede, der in Mailand inzwischen als Berater das Zepter schwingt, spielte 2-mal für den ACM (2010 bis 2012) und 2022/2023.
Er wurde 2-mal Meister.
Mitunter war es für Zlatan eine Last, Ibrahimovic zu sein: „Ich werde seit 25 Jahren kritisiert, nur weil ich der Größte bin.“
Tja, man hat’s nicht leicht – und immer nur der Größte sein, ist auch nicht abendfüllend…
Um einen guten Spruch waren aber schon die Gründerväter des AC am 16. Dezember 1899 im Hotel du Nord et des Anglais in Mailand nicht verlegen.
„Wir werden ein Team der Teufel sein. Unsere Farben Rot wie das Feuer und Schwarz wie die Angst, die wir den Gegner einflößen werden“, so formulierte es Gründungsmitglied Herbert Kilpin.
Stimmt. AC Milan oder: Die Angst vor der Angst. Es gab sie, die Zeiten, als sich die Gegner aus Angst vor Milan am liebsten hinter Mailand versteckt hätten.
Trainer-Legende Arrigo Sacchi („Ich habe gar nicht gewusst, dass man ein Pferd gewesen sein muss, um ein Jockey zu sein.“) führte den AC Mailand zum italienischen Meistertitel 1988 (nach 9 Jahren Abstinenz) und in den Jahren 1989 und 1990 zum Europapokal der Landesmeister.
Der Vize-Weltmeistertrainer aus Italien von 1994 vereinte in Mailand eines der schillerndsten Trios aller Zeiten. Es war die niederländische Achse Frank Rijkaard, Ruud Gullit und Marco van Basten. Mit einer Menge an Entwicklungspotenzial, wie Rijkaard feststellte. „Mister“, wunderte sich der Europameister von 1988, „Sie bekommen sogar Gullit zum Laufen. Unfassbar!“
Noch unfassbarer waren 58 Serie-A-Spiele ohne Niederlage unter der Regie von Trainer Fabio Capello („Eine Kapelle für Capello“) – Rekord.
In der Ära des von Legenden und Skandalen gleichermaßen umwitterten Präsidenten Silvio Berlusconi († 2023 / „Il Cavaliere“) holte Milan zwischen 1986 und 2017 acht Mal den „Scudetto“ und 5-mal die Champions League respektive den Meisterpokal, zuletzt allerdings schon 2007.
„In seinen 31 Jahren“, so erklärt Massimo Ambrosini, 17 Jahre Milan-Profi, zum Vereinsgeburtstag im Kicker-Sportmagazin (Montags-Ausgabe), „forderte und gab er Milan eine Aura der Grandezza und Klasse, einen Fußball, der die Welt faszinierte.“
Stimmt. 29 Titel (!) gab es in der Ära Berlusconi insgesamt.
Das bringt uns unweigerlich zu dieser Vermutung: Wahrscheinlich hatte kein Klub, zumindest kein italienischer, mehr Grandezza als Milan.
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