Bundesliga

Nächster Brocken für Stuttgart: Frankfurt zu Gast beim VfB

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Den Auftakt in die englische Woche machen der VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt. Am Dienstagabend treffen die beiden Teams in der MHPArena aufeinander.

Stuttgart auf Champions-League-Kurs

Die Fans der Schwaben können mit der aktuellen Leistung ihrer Mannschaft absolut zufrieden sein. Der VfB startete fulminant ins neue Jahr. Am vergangenen Samstag traf das Team von Trainer Sebastian Hoeness auf Bayer Leverkusen, mit denen man in Stuttgart bekanntlich um die Königsklassenplätze konkurriert. Auf dem Papier schien es wie ein Aufeinandertreffen zweier ebenbürtiger Vereine, die Realität sah jedoch anders aus. Nach der ersten Halbzeit führte das Auswärtsteam aus Stuttgart schon mit 4:0. Der Anschlusstreffer der Werkself war nur noch Ergebniskosmetik, und so konnten die Schwaben mit einem 4:1-Erfolg ins Jahr 2026 starten und mit dem Kontrahenten nach Punkten gleichziehen. Für den VfB war es der erste Sieg über Leverkusen seit April 2018.

Besonders das Zusammenspiel zweier Offensivakteure trug entscheidend zum Ergebnis am vergangenen Wochenende bei. Jamie Leweling (zwei Tore) und Deniz Undav (ein Tor, zwei Vorlagen) spielten die Leverkusener Abwehr fast im Alleingang schwindelig. Leweling blieb zwar bis zum 14. Spieltag auf seinen ersten Ligatreffer warten, seitdem folgten allerdings drei Tore und zwei Vorlagen in drei Spielen. Doch nicht nur der Flügelflitzer ist in Form. Sturmkollege Undav netzte bereits neunmal in zwölf Bundesligapartien und trifft im Schnitt alle 97 Minuten das Tor. Nur Frankfurts aktuell verletzter Jonathan Burkardt (85 Minuten) und Bayerns Harry Kane (62 Minuten) toppen diesen Wert. Gemeinsam kommen die beiden Nationalspieler auf 20 Scorerpunkte. Mit solcher Offensivpower will die Hoeness-Elf auch den Frankfurtern Probleme bereiten.

Frankfurt in Balance

Die Eintracht startete ähnlich turbulent ins neue Jahr. Am Freitagabend hatte die Mannschaft von Chefcoach Dino Toppmöller die Dortmunder Borussen zu Gast und die Begegnung enttäuschte die Erwartungen des neutralen Zuschauers in keiner Weise. Nach einem wilden Kampf und zwei Treffern in der Nachspielzeit trennten sich die Teams mit einem 3:3-Unentschieden. Schon fünfmal spielte die SGE in dieser Bundesligasaison Remis. Nur Dortmund und Schlusslicht Mainz teilten einmal öfter die Punkte. Durch das Resultat vom Wochenende verpasste Frankfurt vorerst den Sprung auf die Europa-League-Ränge und steht jetzt nach 16 Spielen mit 26 Punkten auf Platz sieben der Tabelle. Außerdem halten sich nicht nur die Tore innerhalb einer Partien mit Beteiligung der Eintracht die Waage.

Das Torverhältnis von 33:33 ist zwar ausgeglichen, jedoch offenbart es die defensiven Mängel der Toppmöller-Elf. In den oberen zwei Tabellendritteln ist die Eintracht die einzige Mannschaft, die die Marke von 30 Gegentoren geknackt hat. Dem gegenüber steht jedoch die gute Offensive der Adler. Nur Bayer Leverkusen (34 Tore) und dem FC Bayern München (63 Tore) brachten den Ball noch öfter im Gehäuse des Gegners unter als die SGE. Obwohl Topstürmer Burkardt den Frankfurtern voraussichtlich noch bis Ende Februar fehlen wird, schafft es das Team, regelmäßig und oft zu treffen. Gegen Dortmund gelang es der Eintracht zum sechsten Mal in der laufenden Spielzeit in einem Bundesligaspiel, mindestens dreimal zu treffen. An diese Zahlen möchte die Mannschaft gegen Stuttgart anknüpfen.

Topduell mit Spannungsgarantie

Beim Aufeinandertreffen vom VfB Stuttgart und der Eintracht aus Frankfurt geht es um nichts Geringeres als drei wichtige Punkte im Kampf ums internationale Geschäft. Die letzten fünf Duelle gingen jeweils zweimal an die Schwaben und die Mainstädter. Einmal trennten sich beide Teams mit einem Remis. Die aktuelle Form sollte den Stuttgartern Rückenwind geben, allerdings braucht sich auch die SGE nicht zu verstecken. Das 110. Spiel zwischen beiden Teams verspricht Spannung, Kampf und Tore, und wird richtungsweisend für die zweite Saisonhälfte sein.

 

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