Christof Koepsel/Getty Images
RB Leipzig hat sich im Transferpoker um einen nigerianischen Nachwuchsspieler durchgesetzt. Die Roten Bullen verstärkten damit ihre ohnehin gut bestückte Offensive und dürfen sich über ein weiteres afrikanisches Talent freuen.
Yan Diomando entpuppte sich als Glücksgriff des vergangenen Sommers. Ein halbes Jahr später hat RB Leipzig das nächste vielversprechende Talent aus Afrika verpflichtet. Wie der Bundesligist am Dienstagabend offiziell bekanntgab, wurde Suleiman Sani verpflichtet. Der 19-Jährige kommt für eine kolportierte Ablösesumme von fünf Millionen Euro vom slowakischen Erstligisten AS Trenčín, für den er 40 Pflichtspiele bestritt. Dabei schoss er fünf Tore und bereitete ebenso viele vor. Außerdem war er bei der U-20-Weltmeisterschaft im vergangenen Herbst Teil der nigerianischen Auswahl.
Sanis Vertrag in der Slowakei wäre zum Saisonende ausgelaufen. Für seinen bisherigen Arbeitgeber war ein Transfer im Winter also die letzte Möglichkeit, Einnahmen zu generieren. Die Option auf Vertragsverlängerung wurde vom Verein nicht genutzt, deutete Klubpräsident Robert Rybnicek ohnehin einen Wechsel an. Für AS Trenčín ist Sani der teuerste Abgang der Klubgeschichte. In Leipzig wurde das Offensivtalent mit einem Langzeitvertrag bis 2031 ausgestattet.
RB-Sportdirektor Marcel Schäfer zeigt sich erfreut über den Wechsel und sieht in Sani einen „hochtalentierten, jungen Flügelspieler“. Der 41-Jährige sieht den Transfer als „Vorgriff auf den Sommer“ und betont, dass „wir auf den Flügeln zukünftig noch breiter und variabler aufgestellt [sind].“ RB Leipzig ist auf den Flügeln aktuell zwar gut besetzt, muss im kommenden Sommer aber womöglich mit einigen Abgangskandidaten rechnen, die derzeit von mehreren Top-Klubs umworben werden.
Auch Suleiman Sani war bei zahlreichen Schwergewichten auf dem Zettel. Im Werben um das Talent hat RB Leipzig zahlreiche andere Top-Klubs ausgestochen. Aus der Bundesliga zeigte Eintracht Frankfurt Interesse an Sani, während international unter anderem der FC Chelsea, Tottenham Hotspur, Villarreal und der FC Sevilla dran waren. Mit Sani könnte auch der Nachfolger für den umworbenen Yan Diomande gefunden sein. Der ivorische Nationalspieler ist derzeit eine der heißesten Aktien auf dem Transfermarkt.
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