IMAGO / Christian Schroedter
Gulacsi hatte sich die Blessur beim 2:2 gegen Wolfsburg zugezogen, als er nach 29 Minuten ausgewechselt werden musste. Trainer Ole Werner sprach zunächst von einer Vorsichtsmaßnahme, doch die Diagnose fiel nun deutlich ernster aus. Die Untersuchungen am Montag bestätigten einen Innenband‑Anriss im linken Knie. Eine Verletzung, die konservativ behandelt wird und den 35‑Jährigen bis mindestens Ende März außer Gefecht setzt.
Für Leipzig ist das ein herber Verlust, denn der Ungar gehört auch in dieser Saison zu den konstantesten Torhütern der Liga: neunmal zu null in 22 Spielen, dazu eine starke Quote von 65 Prozent abgewehrter Torschüsse.
„Die Diagnose ist bitter, aber wir kennen Pete als absoluten Vollprofi mit großer Mentalität“, sagte Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer zur Verletzung. „Er wird deshalb alles daransetzen, schnell und gestärkt zurückzukommen. Wir unterstützen ihn auf seinem Weg der Genesung mit allem, was wir haben und wünschen ihm einen zügigen Heilungsverlauf.“
Jetzt rückt Maarten Vandevoordt in den Fokus. Der 23‑Jährige übernahm bereits gegen Wolfsburg und soll zur kommenden Saison ohnehin die neue Nummer eins werden. Beide Keeper hatten ihre Verträge erst kürzlich verlängert – Gulacsi bis 2027, Vandevoordt bis 2030.
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