RB Leipzig

BL-Scouts bei Top-Spiel in Dänemark: Leipzig mit klarem Ziel

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Die Bundesliga hat sich in den letzten Jahren immer mehr zu einem Sprungbrett zur Elite des Weltfußballs entwickelt. Zahlreiche heimische Klubs setzen seit Jahren vermehrt auf die Intensivierung auf das Scouting von Fußball-Juwelen. Mehrere Bundesligisten hat es deshalb nach Dänemark verschlagen.

Drei Bundesligisten zu Gast

Am vergangen Sonntag sorgte der dänische Erstligist FC Midtjylland für ein kleine Überraschung. Mit 4:1 besiegte das Team von Trainer Brian Priske den Liga-Krösus FC Kopenhagen. Der Sieg an sich war weniger überraschend, eher die Höhe. Denn Kopenhagen hing bereits vor der Partie vier Punkte hinter dem Meister-Kontrahenten. Mit dem Heim-Sieg schaffte Midtjylland ein ordentliches Ausrufezeichen.

Laut dem Podcast „Transfervinduet“ waren bei diesem Top-Spiel gleich mehrere internationale Teams zu Besuch. Demnach beobachteten die Partie der AC Mailand, RB Leipzig, Borussia Dortmund, der VfB Stuttgart, LOSC Lille und der FC Straßbourg. Allesamt schickten Vertreter zum Sichten von potenziellen Transferzielen.

Über spezifisches Interesse an den jeweiligen Spielern beider Teams kann nur spekuliert werden. Auf beiden Seiten befanden sich für die Bundesliga relevante Spieler. In dem dänischen Podcast heißt es, das sich die zwei Vertreter von Bundesligist RB Leipzig vor allem mit einem Juwel des aktuellen Tabellenführers beschäftigt haben.

Daramy im Leipzig-Fokus

So soll man speziell wegen Stürmer Mohammed Daramy zu Besuch gewesen sein. Der 17-Jährige steht beim FC Kopenhagen bis zum Winter 2021 unter Vertrag. RB Leipzig gilt als Top-Adresse für junge Spieler. Und die Sachsen wollen kein Fußball-Talent unbeobachtet lassen. Der in Dänemark geborene Profi stammt aus der eigenen Jugend und kommt in der Debüt-Spielzeit bereits auf 22 Pflichtspiele, sieben Tore und drei Vorlagen. Für Leipzig könnte er einen potenziellen Timo Werner-Nachfogler darstellen.

Bereits vor seiner Profi-Berufung, soll sich der Bundesligist mit Daramy beschäftigt haben. Damals wurde ein möglicher Preis von fünf Millionen Euro aufgerufen.

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