Gulácsi-Rückkehr bei Leipzig offen: Gerät der Schlussmann dauerhaft ins Hintertreffen?

RB Leipzig empfängt heute Union Berlin und kämpft dabei weiter um die Champions-League-Qualifikation. Um die Königsklasse im nächsten Jahr zu sichern, müssen die Leipziger das Heimspiel gegen die nach wie vor abstiegsbedrohten Berliner unbedingt gewinnen. Alles andere als drei Punkte wäre in jedem Fall eine große Enttäuschung für die Sachsen. Im Tor gibt es dabei eine interessante Personalie zu beobachten.
Vandevoordt bleibt weiterhin im Tor gesetzt
Peter Gulácsi hat nach seiner langen Verletzungspause diese Woche erstmals wieder vollständig mit der Mannschaft trainiert und steht damit grundsätzlich zur Verfügung. Trainer Ole Werner hat sich aber klar positioniert und wird im Spiel gegen Union Berlin auch weiterhin auf die Dienste von Gulácsis Vertreter Maarten Vandevoordt setzen.
Der Belgier hat zuletzt starke Leistungen für RB Leipzig abgerufen und gilt als Ruhepol in der Abwehr. Aus diesem Grund sieht Ole Werner aktuell auch keine Veranlassung dazu, ihn wieder aus dem Kasten zu nehmen und erneut auf Gulácsi zu setzen.
Zwei Ausfälle in der Abwehr
Neben der Torwartfrage muss Leipzig gegen Union auch personelle Probleme in der Defensive lösen. David Raum fehlt mit Leistenproblemen, Castello Lukeba mit einer Adduktorenverletzung. Dafür ist Willi Orban nach seiner Verletzung wieder fit und kehrt in den Kader zurück.
Leipzig steht als Tabellendritter mit fünf Punkten Vorsprung auf Rang fünf klar auf Champions-League-Kurs und will diese Position unbedingt verteidigen. Mit einem Sieg heute Abend gegen Union Berlin könnten die Leipziger zudem zumindest über Nacht bis auf zwei Punkte an Borussia Dortmund auf dem zweiten Tabellenplatz heranrücken.



