Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images
Für RB Leipzig hätte der Saisonstart kaum besser laufen können. Nach dem hart umkämpften 2:3-Auswärtserfolg im DFB-Pokal beim VfL Osnabrück folgte ein souveräner 4:0-Sieg gegen Union Berlin. Soweit scheint beim Team von Julian Nagelsmann alles in bester Ordnung zu sein. Wenn da nicht die Situation mit dem Konkurrenzkampf wäre. Sowohl im Pokal als auch beim Ligaauftakt saßen mit Emil Forsberg, Matheus Cunha und Amadou Haidara gleich drei hochkarätige Spieler mit Anspruch auf Startelfeinsätze nur auf der Bank. Könnte dieser Konkurrenzkampf zum Problem werden?
Besonders Forsberg und Haidara scheinen mit ihren Situationen zu hadern. Gerade der Schwede würde gerne mehr spielen und trainieren. Immer wieder wurde er in der Vergangenheit auch mit einem Wechsel zu anderem europäischen Topklubs in Verbindung gebracht. Vielleicht möchte der offensive Mittelfeldspieler vor der neuen Konkurrenzsituation in Leipzig fliehen.
Insgesamt saßen gegen Union Berlin rund 75 Millionen Euro Ablösesumme bei RB auf der Bank. Alleine Haidara (19 Millionen), Cunha (15 Millionen) und Nkunku (13 Millionen) haben zusammen knapp 50 Millionen gekostet. Auch Dayot Upamecano soll am heutigen Mittwoch ins Mannschaftstraining zurückkehren. Er wird in der Startelf gesetzt sein. Dann würde sich mit Organ, Konaté oder Mukiele ein weiterer prominenter Name auf die Bank gesellen.
Allerdings sollte keiner der Bankspieler bei Leipzig den Kopf in den Sand stecken. Trainer Julian Nagelsmann ist bekannt dafür, viel während einer Saison zu rotieren. Das hat er schon während seiner Zeit bei der TSG 1899 Hoffenheim eindrucksvoll bewiesen. Und auch in Leipzig hat er in den beiden Pflichtspielen der neuen Saison bereits 16 verschiedene Spieler eingesetzt. Zusätzlich geben ihm die zwei zusätzlichen Kaderplätze in der Bundesliga weiteren Spielraum.
Zudem spielt die Dreifachbelastung in der Kaderzusammenstellung eine wichtige Rolle. „Wir sind zufrieden mit dem Kader, alle Spieler werden in drei Wettbwerben gebraucht“, sagt Sportdirektor Markus Krösche der „Bild“. Des Weiteren können auch immer wieder Verletzungen dazukommen, die einen breiten Kader erfordern.
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