RB Leipzig

Medien: Thierry Henry kein Trainer-Kandidat bei RB Leipzig

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Gestern machten Spekulationen die Runde, Thierry Henry könnte neuer Cheftrainer bei RB Leipzig werden. Der französische Weltmeister von 1998 wurde erstmals vom französischen Sonntagsblatt Le Journal du Dimanche als Kandidat ins Spiel gebracht. Doch nun ist klar: Henry ist keine Option für den Leipziger Trainerposten – zumindest nicht zum jetzigen Zeitpunkt.

Henry genießt Wertschätzung – ist aber kein Thema

Wie der Sky-Reporter Philipp Hinze auf X (ehemals Twitter) sowie die BILD übereinstimmend berichten, hat man in Leipzig durchaus eine große Wertschätzung für Henry. Dennoch wird er aktuell nicht als möglicher Nachfolger von Interimscoach Zsolt Lőw gehandelt. Auch wenn sein Name zuletzt in Leipzigs Umfeld kursierte, handelt es sich laut den aktuellen Berichten nicht um eine konkrete Personalie für den Sommer.

Henry hat eine Vergangenheit im RB Kosmos. Von 2010 bis 2014 lief er in den USA für die New York Red Bulls auf. Henry hat sich seit dem Ende seiner aktiven Karriere als Trainer weiterentwickelt. Nach Stationen in Monaco und Montreal trainierte der Franzose von 2023 bis 2024 die französische U-21 Nationalmannschaft. Diese betreute der 47-Jährige als U23 bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris. Zudem war er Co-Trainer der belgischen Nationalmannschaft und genießt international hohes Ansehen.

Doch dieses Profil scheint momentan nicht in das Konzept von RB Leipzig zu passen. Derzeit scheint auch eine Zusammenarbeit mit Interimstrainer Zsolt Lőw über den Sommer hinaus als nicht unwahrscheinlich. Dennoch sondieren die Verantwortlichen um Geschäftsführer Oliver Mintzlaff eifrig den Trainermarkt.

Nachfolgersuche läuft – Zukunft des Franzosen im RB-Kosmos möglich

RB Leipzig steht im Sommer vor Veränderungen – sowohl im Kader als auch möglicherweise auf der Trainerbank. Die heißen Kandidaten auf den Trainerposten sind übereinstimmenden Medienberichten zufolge weiterhin Oliver Glasner (50/Crystal Palace) und Cesc Fàbregas (37/Como), beide sind jedoch aktuell unter Vertrag und sollen aus verschiedenen Gründen zum einen teuer, zum anderen schwer zu bekommen sein.

Aufgrund einer insgesamt sportlich enttäuschenden Saison – inklusive der Entlassung von Marco Rose -, wird in der sächsischen Landeshauptstadt wohl nahezu jeder Stein umgedreht. Die Verantwortlichen suchen jemanden, der mit dem RB-System vertraut ist und gleichzeitig Entwicklungspotenzial mitbringt. Henry mag spannend sein, passt aber aktuell nicht ins Raster.

Trotzdem ist eine Zusammenarbeit in der Zukunft nicht ausgeschlossen. Henry könnte sich perspektivisch eine andere Rolle im RB-Kosmos vorstellen – etwa als Berater oder in anderer Funktion. Die Tür ist nicht komplett zu, aber fürs Erste bleibt sie geschlossen.

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