Foto: ODD ANDERSEN/AFP via Getty Images
Dani Olmo hatte im Winter viele Angebote vorliegen. Am Ende entschied er sich jedoch für einen Wechsel zu RB Leipzig. Die Sachsen ließen sich den Transfer des beim FC Barcelona ausgebildeten Spaniers 20 Millionen Euro, plus Bonuszahlungen, kosten. Nach starken Auftritten zu Beginn der Rückrunde, stand Olmo in den letzten fünf Spielen vor der Corona-Pause insgesamt nur 30 Minuten auf dem Platz. Nun hat sich Coach Julian Nagelsmann zu den Gründen geäußert.
Auf einen Treffer sowie eine Vorlage kommt Olmo seit seinem Wechsel an den Cottaweg. In den entscheidenden Spielen gegen Tottenham Hotspur in der Champions League saß der Offensivspieler jedoch nur auf der Bank. Auch gegen die direkte Liga Konkurrenz aus Schalke und Leverkusen blieb er ohne Einsatz.
„Wir hatten viele enge Spiele. Viele Momente, wo wir defensiv gefordert waren. Außerdem muss er sich an das andere Tempo gewöhnen“, begründete Julian Nagelsmann bei „BILD“ nun seine Entscheidungen. „Das ist anders als in der kroatischen Liga. Und gerade beim Verteidigungstempo muss er noch zulegen. Aber das ist ein ganz normaler Prozess.“
Olmo selbst reagierte zuletzt etwas irritiert auf die Entscheidungen von Nagelsmann. „Ich habe auf vier verschiedenen Positionen gespielt. Die einzige, die mir ein bisschen ähnlich war, war gegen Bremen“, sagte der 21-Jährige kürzlich in einem Interview mit der „Mundo Deportivo“. „Ich hatte also keine Kontinuität in der Mitte oder der Spitze, wo ich am meisten beitragen kann.“ Dennoch stehe er der Mannschaft und seinem Trainer natürlich immer dort zur Verfügung, wo er gebraucht werde.
Gerade diese Vielseitigkeit ist es, die die RB-Verantwortlichen um Nagelsmann an Olmo schätzen. Der spanische Nationalspieler fühlt sich im offensiven Mittelfeld am wohlsten. Er kann jedoch auch auf den Positionen um die Zentrale auflaufen. „Der Junge hat eine außergewöhnliche Technik und wird noch gute Spiele für uns machen“, betont der Leipzig-Trainer die Qualitäten seines Winter-Zugangs. „Zudem ist es so, dass wir auf der Achter-Position einfach mehr Alternativen haben.“
Und so dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis der „Neu-Bulle“ auch in den entscheidenden Spielen auf dem Rasen steht. Er selbst will dafür in jedem Fall alles tun. „Ich weiß nicht, was passiert ist, aber ich weiß, dass ich hierher gekommen bin, um zu spielen, also werde ich weiter daran arbeiten, den Trainer zu überzeugen und seine Meinung zu ändern“, blickt Olmo auf seine ersten Wochen zurück.
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