Foto: Marco Rosi/Getty Images
Nach zuletzt zwei Siegen in der Liga geht es für RB Leipzig am Donnerstagabend in der Europa League weiter. Die Sachsen treffen auf den SSC Neapel, die derzeit die Tabelle der italienischen Serie A anführen.
Zuletzt kursierten in den italienischen Medien Gerüchte, der SSC Neapel könnte in der Europa League mit einer B-Elf antreten. Der Grund: Die Mannschaft von Maurizio Sarri ordne alles dem „Scudetto“, der italienischen Meisterschaft, unter. Diesen Berichten widersprach der Coach auf der Pressekonferenz am Mittwoch: „Wir werden nicht an die Serie A denken, denn wir haben ein schweres Spiel vor uns.“
In der Liga musste Neapel erst eine Niederlage hinnehmen. Im Dezember letzten Jahres verlor man gegen den aktuellen Meister und Pokalsieger Juventus Turin. Einen großen Anteil am Saisonverlauf hat sicherlich der Belgier Dries Mertens, der auch die vereinsinterne Topscorer-Liste anführt. Der 1,69 Meter große Angreifer wird am Donnerstag jedoch gesperrt fehlen.
Sein etatmäßiger Ersatz Arkadiusz Milik, einst in den Diensten von Bayer 04 Leverkusen, ist nach seinem Kreuzbandriss im September für die Partie jedoch noch fraglich. Ebenso ließ Neapels Trainer Sarri offen, ob er Stammtorwart Pepe Reina möglicherweise eine Pause könnt.
Von all den Spekulationen will sich Ralph Hasenhüttl vor der Partie nicht beirren lassen. „Wir bereiten uns auf den schwerstmöglichen Gegner vor und deswegen werden wir mit der bestmöglichen Truppe auflaufen“, sagte der Österreicher auf der Pressekonferenz. Dabei wird der Trainer der Leipziger auch auf die zuletzt angeschlagenen Diego Demme, Marcel Sabitzer und Emil Forsberg zurückgreifen können.
Über den Gegner sagt Hasenhüttl: „Neapel verfügt über viele Spieler mit hoher Qualität, besonders im Offensivbereich. Die Mannschaft offenbart kaum Schwächen und agiert als echte Einheit. Vom Gefühl her kommt das einem Champions-League-Duell sehr nahe.“ Er erwarte ein temporeiches Spiel mit vielen Torszenen.
Eben dieses temporeiche Spiel könnte den Süditalienern jedoch gegen die Sachsen zum Verhängnis werden, die vor allem für ihr überfallartiges Konterspiel bekannt sind. Hier zeigte Neapel bisweilen Schwächen, wenn man im schnellen Kombinationsspiel einmal den Ball verliert. So entstehen gerne im eigenen Drittel Lücken, welche die Leipziger zu nutzen wissen müssen.
SSC Neapel: Reina – Hysaj, Albiol, Koulibaly, Rui – Allan, Jorginho, Hamsik – Callejon, Insigne, Ounas
RB Leipzig: Gulacsi – Laimer, Orban, Upamecano, Klostermann – Kampl, Demme, Keita – Sabitzer, Werner, Bruma
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