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Neues „Rangnick-Milan“: Zwei Bundesliga-Youngster im Visier

Seit Monaten gilt Ralf Rangnick als Kandidat auf verschiedenen Posten beim AC Mailand. Der italienische Traditionsklub will zum wiederholten Male intern so gut wie alles auf den Kopf stellen und angeblich soll Rangnick dabei eine elementare Rolle spielen. Während es noch unklar ist, ob er in Zukunft tatsächlich in Norditalien aufschlägt, tauchten zuletzt vermehrt Gerüchte um seine angebliche Planung der Neubesetzung des Kaders auf. Zwei junge Bundesligaspieler könnten dem 61-Jährigen dorthin folgen.

Rangnick stellt Liste auf: Leverkusens Paulinho und Paderborns Kilian dabei

Paulo Henrique Sampaio Filho, kurz Paulinho genannt, steht seit Sommer 2018 bei Bayer Leverkusen unter Vertrag. Der inzwischen 19-jährige Flügelspieler unterschrieb an seinem 18. Geburtstag einen Fünfjahresvertrag. Seither kam der Brasilianer erst in 33 Pflichtspielen für die Werkself zum Einsatz. So richtig angekommen scheint er noch nicht zu sein.

Möglicherweise wird er das auch überhaupt nicht mehr tun, denn die italienischen Journalisten Nicolò Schira und Alessandro Jacobone berichten übereinstimmend davon, dass Milan Interesse an einer Verpflichtung Paulinhos hat. Laut Schira wurde vor kurzem sogar schon erster Kontakt zum Umfeld des Spielers aufgenommen. Dabei wurde demnach die Transferbereitschaft der Spielerseite erfragt. Paulinho würde das gesuchte Profil des zentralen Spielmachers, der auch auf den Flügeln spielen kann, erfüllen.

Neben der Offensivposition würde Rangnick laut Jacobone, der unter anderem für „Sportitalia“ tätig ist, gerne auch das Defensivzentrum neu besetzen. Hier gelten Kristoffer Ajer von Celtic und Bruno Fuchs von International Porto Alegre als Optionen. Neben dem Norweger und Brasilianer soll auch Luca Kilian vom SC Paderborn eine Option für das neue „Rangnick-Milan“ sein. Alessandro Jacobone berichtet zudem davon, dass die Verpflichtung eines Innenverteidigers unabhängig von der Formation der Lombarden sei. Ralf Rangnick könne sich jedoch vorstellen die Rossoneri künftig in einem 4-4-2 oder in einem 3-4-3 auflaufen zu lassen. Dafür muss der 61-Jährige jedoch zunächst einmal unterschreiben. Dies ist bisher noch nicht geschehen, auch wenn er zuletzt Gespräche zwischen den Italienern und seinem Berater bestätigte.