RB Leipzig

Spanien-Juwel: Leipzig wird das Scouting intensivieren

Der Kader von RB Leipzig ist ausgestattet mit qualitativ hochwertigen Spielern. Doch nicht nur die aktuelle Leistungsfähigkeit der Kicker beeindruckt. Vor allem das mögliche Talent der jungen Akteure sticht immer wieder ins Auge. Um ein weiteres Juwel will sich RB wohl nun noch mehr bemühen.

RB mit klarer Philosophie

Bei Transfers schreckt RB Leipzig nicht vor Nationen zurück. Aus der ganzen Welt verpflichtet der junge Klub seine Spieler. Dabei setzt der Zweitplatzierte aber vor allem auf unfertige Spieler. Der Verein mit der jüngsten Startelf dieser Saison (23,3 Jahre alt), schlägt eine klare Philosophie ein. Zu mittlerweile, verhältnismäßig, preiswerten Konditionen kauft man weltweit Talente ein. Diese entwickelt man im eigenen Kader hin zu Top-Spielern. Gute Beispiele sind an dieser Stelle Dayot Upamecano (Einkauf: Zehn Millionen Euro) oder auch Timo Werner (Einkauf: 14 Mio. Ablöse).

Bei einem möglichen Sommer-Abgang würden beide Rekordsummen für RB in die Kasse spülen. Die Gewinne würden dann über 100 % ausfallen, davon ist auszugehen. Diesen Weg will man weiter gehen. Neuestes Objekt der Begierde soll Pablo Perez vom FC Sevilla sein. Wie „Estadio Deportivo“ berichtet befasst sich der deutsche Ost-Klub aktuell mit dem Spanier. Perez agiert bei den Andalusiern auf der linken Abwehrseite. Der 19-Jährige spielt noch für die A-Jugend des FC Sevilla. Einmal stand er aber schon im Kaderaufgebot der La Liga. Erst seit dieser Saison läuft er für Sevilla auf. Zuvor kickte er bei dem kleinen Verein AD Nervion.

Im Bericht heißt es, dass RB die Entwicklung des Talents in diesem Jahr genau verfolge. Durch die Corona-Krise gestaltete sich das nun natürlich schwierig. Nach Fortsetzung der Liga-Spiele dürfte Leipzig sich aber wieder mit Perez beschäftigen. Zumindest in das Konzept der Transfers würde der Spanier passen.