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Werner: Verlängerung bei Leipzig ist auf jeden Fall „kein Rückschritt“

Werner

Vor rund einer Woche sprach Timo Werner schon einmal über seine Vertragsverlängerung in Leipzig und die Beweggründe dafür. Im Vorfeld der Partie gegen Bayern München kommt das Thema jetzt erneut auf. Darüber hinaus sprach der Nationalspieler im „Sport Bild“-Interview über den Titelkampf sowie Robert Lewandowski.

Werner: „Wir machen uns keinen Druck“

Joachim Löw habe ihm gesagt: „Egal, wie ich mich entscheide, es sei kein Rückschritt, in Leipzig zu verlängern. Er hält Julian Nagelsmann für einen Trainer mit Potenzial, der mich weiterbringen kann.“ Beispiele dafür seien etwa Niklas Süle und Serge Gnabry. Am Ende war die Meinung von Joachim Löw auf jeden Fall auch ein Grund für die Vertragsverlängerung. Eine Absage kassierte folglich der kommende Liga-Gegner von Leipzig: Bayern München.

Ausgerechnet Leipzig scheint jetzt aber der größte Konkurrenz des deutschen Rekordmeisters um den Titel zu sein. Nach drei Spieltagen stehen die Sachsen auf dem ersten Tabellenplatz – als einige Mannschaft noch ohne Punktverlust. „Das Spiel wird nicht die Meisterschaft entscheiden. Wir machen uns keinen Druck und sagen: Wir müssen dieses Spiel unbedingt gewinnen, weil wir Meister werden wollen“, sagt Werner vor der wichtigen Partie.

Lewandowski oder Müller sein Vorbild?

Wenn Leipzig am Samstag auf Bayern trifft, stehen sich mit Werner und Lewandowski die zwei zurzeit besten Stürmer der Bundesliga gegenüber. Werner sagt im Vorfeld über seinen Konkurrenten: „Wenn ich über ihn nachdenke, gibt es Einiges, was ich mir von ihm abschauen kann. Er ist ein super­ Stürmer, nicht nur aus dem Spiel, sondern auch bei Standards stark. Zudem kann Lewandowski mittlerweile Frei­stöße schießen“, sagt Werner.

Insgesamt fehle ihm noch etwas, um wirklich zu der Weltklasse zu zählen – anders als seiner Meinung nach etwa Lewandowski. Er sei auch noch lange nicht auf dem Level von Gerd Müller, mit dem Werner häufig verglichen wird. „Das muss ich teil­weise lernen: Mich noch besser im Strafraum zu behaupten. Ich kann mir dahingehend von Gerd Müller – auch wenn es lange her ist – noch etwas abgucken“, beendet der 23-Jährige das Gespräch.