Bundesliga

Rhian Brewster im zweiten Anlauf in die Bundesliga?

Englische Talente sind in Deutschland in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Alle Klubs hoffen den nächsten Jadon Sancho zu finden, der sich nach seinem Wechsel von Manchester City bei Borussia Dortmund zum Stammspieler entwickelt hat. In der Rückrunde könnte mit Rhian Brewster nun das nächste Juwel von der Insel den Weg in die Bundesliga finden. Mehrere deutsche Klubs sollen am Youngster vom FC Liverpool interessiert sein.

Brewster soll mehr Spielpraxis bekommen

Wie die „Sun“ berichtet, ist man beim englischen Tabellenführer zu dem Entschluss gekommen, dem 19-Jährigen zu mehr Spielpraxis zu verhelfen. Bislang kam Brewster für die Profis nur in den nationalen Pokalwettbewerben zum Einsatz. Dies soll sich bereits im kommenden Winter ändern. Dem Bericht zufolge befinden sich neben Crystal Palace, Bristol und Swansea City gleich mehrere deutsche Klubs im Rennen um den englischen U21-Nationalspieler.

Bereits im Sommer 2018 stand Brewster vor einem Wechsel in die Bundesliga. Damals buhlte Borussia Mönchengladbach stark um die Dienste des der geborene Londoners, der sogar den Medizincheck am Niederrhein absolvierte. Letztlich scheiterte der Deal jedoch, da die Reds zu dem Entschluss kamen, das Talent doch selbst weiterentwickeln zu wollen. Auch der FC Bayern soll seinerzeit interessiert gewesen sein.

Brewsters Entwicklung stagniert

Für die U23 des FC Liverpool stand Brewster in dieser Saison bereits siebenmal in der Premier League 2 auf dem Platz. Hierbei erzielte er vier Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Seit seinem Wechsel im Sommer 2016 vom FC Chelsea nach Anfield deutet der Youngster zwar immer wieder seine Qualitäten an, stagniert jedoch auch ein Stück weit.

Dies hängt sicherlich auch damit zusammen, dass er von Januar 2018 bis März 2019 mit einer schweren Knöchelverletzung ausfiel. Durch den vorübergehenden Wechsel erhofft man sich bei den Reds nun, die Entwicklung von Brewster wieder anzukurbeln. Denn von seinen Qualitäten ist man an der Anfield Road nach wie vor überzeugt.