SC Freiburg

„Argumente sammeln und den Trainer überzeugen“ – Waldschmidt will zurück in die Startelf

Nach sechs Spieltagen in der Bundesliga steht der SC Freiburg mit vier Siegen und jeweils einem Unentschieden und einer Niederlage auf dem dritten Rang der Tabelle. Die Breisgauer liegen nur einen Punkt hinter dem großen FC Bayern. Ein absoluter Traumstart, der weit über den eigenen Erwartungen liegt. Für Luca Waldschmidt, der eigentlich große Hoffnungen hatte oft zu spielen, hat der Erfolg des Teams aber persönliche Konsequenzen. Er sitzt derzeit nur auf der Bank. Das will der 23-Jährige so schnell wie möglich ändern.

„Mannschaft hat es sich verdient, dass sie auf dem Platz bleibt“ – Ex-Hamburger stellt keine Ansprüche

Am Sonntagnachmittag trafen Fortuna Düsseldorf und der SC Freiburg aufeinander. Lange Zeit sah es danach aus, als ob sich die beiden Mannschaften mit einem 1:1-Unentschieden trennen würden. In der 72. Minute aber brachte Freiburg-Coach Christian Streich dann zwei Joker ins Spiel: Vincenzo Grifo und Luca Waldschmidt. Letzterer nahm sich keine zehn Minuten nach seiner Einwechslung ein Herz und wuchtete den Ball mit seinem starken linken Fuß aus gut 18 Metern ins Tor. Die Breisgauer gewannen durch den Treffer mit 2:1 und konnten damit ihren starken Lauf fortsetzen.

Der Jubel nach dem Tor wirkte wie eine Befreiung für Waldschmidt, der in den letzten Wochen nicht über eine Jokerrolle hinaus kam. Der 23-Jährige fügt sich in seine derzeitige Rolle, ist damit aber nicht glücklich und will mehr. „Natürlich nicht, das ist aber auch normal, jeder will spielen, aber wir waren erfolgreich die letzte Zeit, die Mannschaft hat es gut gemacht und es sich verdient, dass sie auf dem Platz bleibt“, sagte er gegenüber dem „kicker“.

Statt sich über seine aktuelle persönliche Lage zu beschweren, will Luca Waldschmidt um einen Platz in der Startelf kämpfen. Er müsse derzeit „versuchen, Argumente zu sammeln und den Trainer überzeugen.“ Die Chance Argumente für mehr Einsatzzeit zu sammeln hat er am Samstag, wenn sein SC auf die derzeit nicht gänzlich sattelfeste Borussia aus Dortmund trifft.