Alex Grimm/Getty Images
Eine Verletzung trübt den gelungenen Start ins neue Jahr: Der SC Freiburg gewann zwar sein erstes Spiel 2026 gegen den Hamburger SV (2:1), verlor mit Philipp Lienhart aber einen Stammspieler. Wie Trainer Julian Schuster am Dienstagnachmittag bestätigte, wird der Defensivspieler aufgrund einer Bauchmuskelverletzung länger fehlen.
Der 29-Jährige zog sich die Blessur im Spiel gegen den HSV zu und musste frühzeitig ausgewechselt werden. Lienhart wird den Breisgauern „in den nächsten Wochen“ nicht zur Verfügung stehen. Das zuletzt verletzte Talent Max Rosenfelder könnte hingegen wieder auf den Platz zurückkehren. „Rose hat wieder trainiert und kann deshalb definitiv eine Option sein“, erklärte Schuster.
Beim Umgang mit dem 22-Jährigen sei jedoch Vorsicht geboten: „Da müssen wir genau schauen, was das Richtige ist, denn wir haben ja mehrere Spiele in den nächsten Tagen.“ Der junge Innenverteidiger fehlte dem SC Freiburg zuletzt wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel und hatte bereits vor Saisonbeginn weite Teile der Saisonvorbereitung verpasst. Daher gilt es als wahrscheinlich, dass Anthony Jung den verletzten Lienhart ersetzen wird.
Lienharts Verletzung verhindert zudem einen möglichen Abgang. Wie Trainer Julian Schuster am Dienstag mitteilte, verzögert sich ein Leihwechsel von Bruno Obgus. Der Schweizer sollte für die Rückrunde ausgeliehen werden. Der 1. FC Kaiserslautern gilt derzeit als aussichtsreichster Kandidat.
Aufgrund des Ausfalls von Philipp Lienhart werde Obgus aber mit „sehr hoher Wahrscheinlichkeit“ noch für die nächsten zwei Spiele in Freiburg bleiben. Obwohl der 20-Jährige in dieser Saison keine bedeutende Rolle bei den Profis gespielt hat, habe er sich laut Schuster zuletzt „so präsentiert, dass er eine Alternative sein kann.“
Der SC Freiburg trifft am Mittwochabend (20:30 Uhr) zum Hinrundenabschluss auf den Tabellendritten RB Leipzig. Obwohl die Sachsen nur zwei ihrer letzten fünf Bundesligaspiele gewinnen konnten, dürfte es keine leichte Aufgabe werden. Die Freiburger konnten seit elf Spielen nicht gegen die „Roten Bullen“ gewinnen.
„Bei Leipzig sind es gewisse Automatismen, die sich in der Aufstellung und Spielweise widerspiegeln“, erklärte Trainer Julian Schuster die Qualitäten des kommenden Gegners. Bei RB habe „sich ein gutes Gerüst gefunden. Es ist definitiv eine Herausforderung, in Leipzig zu bestehen.“ Leipzigs Yan Diomande sei zudem ein „Unterschiedsspieler.“ Der Senkrechtstarter ist erst am Samstagabend mit der Elfenbeinküste beim Afrika-Cup ausgeschieden, wird aber voraussichtlich gegen Freiburg wieder in der Startelf stehen.
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