SC Freiburg

Schuster frustriert: „Das passiert jetzt schon zum zweiten Mal“

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Nach dem 2:2-Unentschieden des SC Freiburg in Augsburg zeigte sich Trainer Julian Schuster unzufrieden. Er kritisierte die Machtlosigkeit des VAR vor dem zweiten Gegentor seiner Mannschaft.

Schuster beklagt Regelauslegung

Der SCF-Coach forderte auf der Pressekonferenz nach dem Spiel eine Änderung des Regelwerks und bezog sich dabei auf den Augsburger Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0. Vor der Ecke, die zum Tor führte, sei der Freiburger Lukas Kübler zu Fall gebracht worden. Schiedsrichter Martin Petersen entschied nicht auf Offensivfoul, wenig später fiel der Treffer für die Fuggerstädter. Das Kuriose: Der Kölner Videokeller durfte die Szene nicht auf eine mögliche Fehlentscheidung überprüfen, weil sich der Ball in der betreffenden Szene gar nicht im Spiel befand.

Da das vermeintliche Foulspiel vor der Ausführung des Eckballs stattfand, war der VAR handlungsunfähig. Laut Schuster müsse man die Regel dahingehend anpassen, dass sich der Videoschiedsrichter immer einschalten dürfen muss, wenn es um die Überprüfung eines Tores geht. „Es kann nicht sein, dass du vorher ein Foul machen kannst und es nicht geahndet wird“, so der 40-Jährige.

Wieder trifft es Freiburg

In der Vergangenheit hatten die Breisgauer es schon einmal mit einer ähnlichen Situation zu tun. Am 34. Spieltag der vergangenen Saison kam es beim Duell mit Eintracht Frankfurt ebenfalls zu einem Foul vor einer Standardsituation. Auch damals wurde nicht zugunsten der Freiburger entschieden und sie verloren das wichtige Spiel um den Champions-League-Platz mit 1:3. Schuster sieht die Parallelen ebenfalls. „Wenn gesagt wird, es ist ein Foul und es wird nur nicht gepfiffen, weil der Ball nicht im Spiel ist, dann müssen wir darüber reden. Das passiert jetzt schon zum zweiten Mal“, monierte er nach dem Spiel gegenüber den Medienvertretern.

Die Forderung nach der Anpassung des Regelwerks kann durchaus Anklang finden. Fraglich ist jedoch, ob ein Einsatz des Videoschiedsrichters ein für die Brausgauer zufriedenstellendes Ergebnis geliefert hätte. Ein eindeutiges Foulspiel an Kübler ist nämlich nicht zu erkennen. Vielmehr scheint es, als würde der Rechtsverteidiger an Augsburgs Michael Gregoritsch hängenbleiben.

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