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Bundesliga

So spielt die Bundesliga – Die voraussichtlichen Aufstellungen am 6. Spieltag

Der 6. Spieltag der Bundesliga hält einige spannende Partien bereit. Eintracht Frankfurt muss in der alten Försterei am Freitagabend gegen Union Berlin vor allem durch mentale Stärke überzeugen. RB Leipzig möchte gegen den zuletzt überzeugenden FC Schalke 04 die Tabellenführung auf jeden Fall halten. Sie gehen als klarer Favorit in das Ost-West Duell. Sowohl Borussia Mönchengladbach wie auch die TSG 1899 Hoffenheim zeigten zuletzt verbesserte Leistungen, doch benötigt die Mannschaft von Alfred Schreuder dringend einen Sieg, um den schwachen Saisonstart abzuschütteln. Der VfL Wolfsburg muss gegen den 1. FSV Mainz 05 punkten, um den Anschluss an die oberen Tabellenplätze nicht zu verlieren.

Selbiges gilt für Bayer 04 Leverkusen, die gegen den erstarkten FC Augsburg ran müssen sowie für den SC Freiburg am Sonntag gegen Fortuna Düsseldorf. Der SC Paderborn empfängt mit dem FC Bayern München eine Mammutaufgabe, während der 1. FC Köln Hertha BSC zum direkten Duell um den Relegationsplatz lädt. So könnten die Aufstellungen der Bundesliga am 6. Spieltag aussehen.

Union Berlin – Eintracht Frankfurt  (Freitag, 20:30 Uhr)

Union Berlin: Gikiewicz – Trimmel, Friedrich, Subotic, Lenz – Becker, Gentner, Andrich, Mees – Andersson, Ujah

Ob Linksverteidiger Christoph Lenz nach überstandener Verletzung wieder mitwirken kann, ist noch offen, als Ersatz käme Ken Reichel in Frage. Stürmer Sebastian Polter ist für zwei Spiele gesperrt, Keven Schlotterbek hat seine Sperre verbüßt und könnte in der Innenverteidigung eine Alternative sein. Statt Anthony Ujah könnte ebenso Marcus Invartsen starten. Ebenso stünde im Mittelfeld Manuel Schmiedebach für Christian Gentner bereit.

Eintracht Frankfurt: Trapp – Toure, Hasebe, Hinteregger – Da Costa, Fernandes, Sow, Kostic – Kamada – Silva, Paciencia

Nach einem schwachen Auftritt gegen Dortmund könnte Neuzugang Bas Dost statt Mendes Paciencia die Chance bekommen neben dem bisher starken André Silva zu starten. David Abraham könnte nach seiner leistungsbedingten Pause eine neue Chance erhalten. Im Mittelfeld wären Dominik Kohr und Lucas Torro realistische Alternativen.

RB Leipzig – FC Schalke 04 (Samstag, 15:30 Uhr)

RB Leipzig: Gulasci – Upamecano, Orban, Konaté – Mukiele, Demme, Sarracchi – Sabitzer, Forsberg – Werner, Poulsen

Patrik Schick und Marcel Halstenberg fehlten zuletzt im Training. Letzterer wäre bei rechtzeitiger Genesung erste Wahl vor Marcelo Saracchi. Lukas Klostermann wird auf der rechten Seite wohl zunächst vom zuletzt überragenden Nordi Mukiele verdrängt.

FC Schalke 04: Nübel – Kenny, Stambouli, Sané, Oczipka – McKennie, Serdar, Mascarell – Caligiuri, Burgstaller, Harit

Für David Wagner gibt es nach den letzten Erfolgen eigentlich keinen Grund für große Veränderungen. Denkbar wäre jedoch, dass Mark Uth für Weston McKennie in die Startformation rückt und mit Amine Harit die Positionen tauscht. Alternativ könnte Uth auch für den in seinen Leistungen sehr wechselhaften Guido Burgstaller im Sturm starten.

TSG 1899 Hoffenheim – Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15:30 Uhr)

TSG 1899 Hoffenheim: Baumann – Posch, Vogt, Hübner, Skov – Rudy, Grillitsch, Geiger – Kaderábek, Belfodil, Bebou

Das Experiment mit Stefan Posch und Robert Skov auf den Außenverteidiger-Positionen war ein voller Erfolg, daher sind bei Hoffenheim wenig Änderungen zu erwarten. Ishak Belfodil könnte nach einer desolaten Leistung gegen den VfL Wolfsburg erneut eine Pause erhalten. Hier hängt die Rotation auch vom noch angeschlagenen Neuzugang Jürgen Locadia ab.

Gladbach: Sommer – Lainer, Ginter, Elvedi, Wendt – Zakaria – Neuhaus, Benes – Embolo – Thuram, Plea

Tony Jantschke verletzte sich im Spiel gegen Düsseldorf, könnte jedoch wieder im Kader stehen. Laszlo Benes hat mit seinen Leistungen mehr als überzeugt. Der zuletzt angeschlagene Ramy Bensebaini ist wieder verfügbar und eine Alternative zu Oscar Wendt.

1. FSV Mainz 05 – VfL Wolfsburg (Samstag, 15:30 Uhr)

1. FSV Mainz 05: Zentner – Brosinski, St. Juste, Niakhaté, Aarón – Baku, Kunde, Fernandes – Boetius – Onisiwo, Quaison

Die erste Elf ist aufgrund der leichten Verletzungen von Danny Latza, Alexander Hack und Aaron Martin unter der Woche nicht klar definierbar. Die Frage nach der Nummer Eins im Tor lässt Trainer Sandro Schwarz nach wie vor offen. So könnte auch Florian Müller starten. Torschütze Karim Onisiwo verdrängt wohl den bisher blassen Adam Szalai. Latza wäre erste Wahl vor Ridle Baku, sollte er fit sein. Daniel Brosinski könnte bei einem Ausfall von Aaron Martin auf die linke Seite rücken, Ronaël Pierre-Gabriel wäre die erste Wahl als Rechtsverteidiger.

VfL Wolfsburg: Pervan – Knoche, Guilavogui, Tisserand – William, Gerhardt, Arnold, Roussilion – Mehmedi, Weghorst, Brekalo

Zuletzt startete Renato Steffen auf der linken Außenbahn, diese Variante ist erneut eine Option. Jeffrey Bruma könnte in die Startelf rücken, sollte Marcel Tisserand seine Spunggelenksprobleme nicht rechtzeitig auskurieren.

FC Augsburg – Bayer 04 Leverkusen (Samstag, 15:30 Uhr)

FC Augsburg: Koubek – Lichtsteiner, Jedvaij, Udokhai, Max – Hahn, Khedira, Gregoritsch, Vargas – Niederlechner, Finnbogasson

Daniel Baier hat seine Verletzung überstanden und ist eine realistische Alternative zu Michael Gregoritsch im Mittelfeld. Sollte Marco Richter rechtzeitig fit werden, ist er wohl erste Wahl vor Andre Hahn. Rani Khedira und Felix Udokhai waren angeschlagen, ihr Einsatz ist jedoch nicht in Gefahr.

Bayer 04 Leverkusen: Hrádecky – L. Bender, Tah, S. Bender, Wendell – Demirbay, Amiri, Aranguiz – Havertz, Alario, Volland

Julian Baumgartlinger könnte vor der englischen Woche eine Pause erhalten. Bei einer Dreierkette würde Aleksander Dragovic für Sven Bender oder Jonathan Tah in die Startelf rücken. Sollte Karim Bellarabi rechtzeitig fit werden und in die Startelf rücken, müsste wohl Nadiem Amiri weichen und Kai Havertz übernähme die Rolle auf der Zehn.

SC Paderborn – FC Bayern München (Samstag, 15:30 Uhr)

SC Paderborn: Huth – Dräger, Strohdiek, Hünemeier, Collins – Souza, Gjasula, Vasiliadis, Antwi-Adjej – Mamba, Michel

Bei Paderborn sind kaum Änderungen zu erwarten. Abdelhamid Sabiri und Kai Pröger sind offensive Alternativen. Luca Kilian zeigte sich zuletzt in starker Verfassung und könnte eine Chance in der Defensive erhalten.

FC Bayern: Neuer – Kimmich, Süle, Pavard, Hernández  – Tolisso, Thiago – Coutinho – Gnabry, Lewandowski, Perisic

Ivan Perisic präsentierte sich zuletzt in bestechender Form. Er könnte auch Serge Gnabry verdrängen, sodass Kingsley Coman starten würde. Die Situation in der Defensive und im Mittelfeld hängt davon ab, ob Joshua Kimmich erneut auf der Sechserposition spielt. Mit Benjamin Pavard in der Rechtsverteidigung würde der zuletzt sehr schwache Jerome Boateng eine weitere Chance erhalten. Bei David Alba reicht es maximal für einen Kurzeinsatz.

Borussia Dortmund – Werder Bremen (Samstag, 18:30 Uhr)

Borussia Dortmund: Bürki – Hakimi, Akanji, Hummels, Guerreiro – Witsel, Delaney – Reus – Hazard, Alcácer, Jadon Sancho

Trotz der vielen Optionen, die sich Lucien Favre bieten, dürfte sich die Rotation in Grenzen halten. Julian Brandt ist wie immer eine Option auf Außen oder als offensivere Alternative zu Thomas Delaney. Mario Götze könnte seine Chance vor der englischen Woche bekommen. Denkbar wäre auch, Kapitän Marco Reus dafür eine Pause zu gönnen.

Werder Bremen: Pavlenka – Lang, Gebre Selassie, Groß, Friedl – Sahin – M. Eggestein, Klassen – J. Eggestein, Rashica, Bittencourt

Werder kann trotz der massiven personellen Einschränkungen im mehr oder minder gewohnten 4-3-3 agieren. Eine experimentellere aber defensiv stabilere Variante wäre Nuri Sahin in die Defensive zu ziehen. Phillipp Bargfrede kehrt dann in die Startelf zurück. Johannes Eggestein und Joshua Sargent liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Startelf.

Fortuna Düsseldorf – SC Freiburg (Sonntag, 15:30 Uhr)

Fortuna Düsseldorf: Steffen – Zimmermann, Ayhan, Adams, Gießelmann – Zimmer, Bodzek, Baker, Ampomah – Kownacki, Hennings

Jean Zimmer hat sich nach starkem Auftritt am letzten Spieltag einen Startelfplatz verdient. Die offensive Aufstellung ist im Grunde offen. Kenan Karaman könnte trotz schwacher Leistungen eine weitere Chance erhalten. Eric Thommy ist stets ein Startelfkandidat, Oliver Fink ist angeschlagen, würde bei rechtzeitiger Genesung jedoch für Nana Ampomah beginnen. Als Formation ist ebenso ein 4-4-2 wie ein 4-3-3 möglich.

SC Freiburg: Schwolow – Lienhatrdt, Koch, Heintz – Schmid, Haberer, Höfler, Günter – Waldschmidt, Petersen, Grifo

Statt Luca Waldschmidt könnte auch Lucas Höfler erneut starten. Für andere Veränderung gibt es keinen Anlass.

1. FC Köln – Hertha BSC (Sonntag, 18:00 Uhr)

1. FC Köln: Horn – Bornauw, Meré, Czichos, Hector – Schaub, Shkiri, Höger, Drexler – Córdoba, Modeste

Sebastiaan Bornauw könnte auch in der Innenverteidigung für Jorge Meré starten, dafür würde Matthias Bader auf der Rechtsverteidigung den gesperrten Kingsley Ehizibue ersetzen. Statt Louis Schaub bietet sich Kingsley Schinder ebenso an.

Hertha BSC: Jarstein – Klünter, Stark, Boyata, Plattenhardt – Darida, Skjelbred, Grujic – Wolf, Selke Dilrosun

Karim Rekik und Jordan Torunarigha stünden bereit, sollte der unter der Woche angeschlagene Dedryck Boyata ausfallen. Dodi Lukebakio oder Vedad Ibisevic könnten im Falle einer Doppelspitze neben Davie Selke starten. Dann müssten Per Skjelbred oder Vladimir Darida auf der Bank Platz nehmen.