Leonardo Fernandez/Getty Images
Der kolumbianische Nationalspieler und frühere Profi des FC Bayern München, James Rodriguez, musste nach dem jüngsten Länderspiel drei Tage im Krankenhaus behandelt werden. In Kolumbien steigen somit zusätzlich die Sorgen, dass der Routinier möglicherweise die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 aufgrund seines derzeitigen Gesundheitszustands verpassen könnte.
Wie der kolumbianische Verband bestätigte, litt der Offensivspieler unter starker Dehydration. Die Symptome traten kurz nach dem Testspiel gegen Frankreich auf, das Kolumbien mit 1:3 verlor. James Rodriguez schaffte es in dieser Begegnung zudem nicht, über die vollen 90 Minuten zu spielen und wurde frühzeitig ausgewechselt. Danach verschlechterte sich sein Zustand.
Zur Sicherheit blieb der 34-Jährige insgesamt 72 Stunden im Krankenhaus, um überwacht zu werden. In diesem Zusammenhang bleibt allerdings festzuhalten, dass seine Beschwerden nicht aufgrund einer Verletzung auftraten, sondern es sich um eine anderweitige Problematik handelte.
Mittlerweile gibt es zumindest leichte Entwarnung. James befindet sich auf dem Weg der Besserung. Die behandelnden Ärzte stehen dabei regelmäßig im Austausch mit seinem Verein, sodass für eine gute medizinische Betreuung in den kommenden Wochen gesorgt ist.
Trotzdem wirft der Vorfall um den Gesundheitszustand von James Rodriguez in Kolumbien einige Fragen auf. Vor allem mit Blick auf die WM ist unklar, in welcher Verfassung der Spielmacher sein wird und ob er an diesem Turnier für seine Nationalmannschaft überhaupt teilnehmen kann.
Für Kolumbien wird es damit umso wichtiger, dass der Routinier schnell wieder vollständig fit wird. Sollte sich sein Zustand nicht stabilisieren, könnte die WM für den ehemaligen Bayern-Profi ernsthaft in Gefahr geraten.
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