Alexander Hassenstein/Getty Images
Mittwoch, der 11. Februar, könnte in München ein äußerst brisanter Tag werden. Laut Spielplan des DFB-Pokals ist für diesen Tag das Viertelfinale zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig angesetzt. Problematisch ist jedoch, dass für denselben Tag ein Streik des öffentlichen Nahverkehrs in der Stadt angekündigt wurde. Damit steht die Austragung des Pokalspiels infrage.
Zum geplanten Spiel gegen Leipzig äußerte sich Bayerns CEO Jan-Christian Dreesen. Gegenüber der Nachrichtenagentur SID sprach er von einer außergewöhnlichen Situation. Zugleich versicherte er, dass die Klubführung Gespräche mit der MVG, den städtischen Behörden und der Polizei führen werde, um eine Lösung zu finden.
Dreesen kündigte zudem an, die Fans umgehend zu informieren, sobald Klarheit herrsche.
„Wir haben noch keine Entscheidung getroffen. Wir werden das morgen (Montag) besprechen. Und wenn wir zu dem Schluss kommen, dass das Spiel durchführbar ist – wovon wir derzeit ausgehen –, dann werden wir es natürlich austragen. Denn die Alternativen sind sehr begrenzt“, erklärte der Bayern-CEO.
Dreesen betonte, dass ein Spiel ohne funktionierenden öffentlichen Nahverkehr ein erhebliches Problem darstelle. Angesichts der großen Zahl an Fans bei Heimspielen des FC Bayern sei dies eine logistische Herausforderung, die ohne öffentliche Verkehrsmittel kaum zu bewältigen sei.
Nach Vereinsangaben nutzen bei jedem Bayern-Heimspiel rund 30.000 Fans den öffentlichen Nahverkehr.
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