SV Werder Bremen

Baumann beim Asien-Cup – Werder scoutet unter dem Radar

Frank Baumann, Sportchef von Werder Bremen, ist einer der prominenten Gäste, der sich bei dem diesjährigen Asien-Cup nach möglichen Neuzugängen umsieht. Dieser findet derzeit in den Vereinigten Arabischen Emiraten statt. Dabei lieg laut Baumann der Fokus aus Spielern aus Japan, Iran, Südkorea und Australien. Nun erläuterte er gegenüber der „DeichStube“, welche Relevanz der asiatische Markt für die Bremer hat.

Eine „grundsätzliche Sichtung“

Häufig gerät der Asien-Cup in die zweite oder dritte Reihe bei der Betrachtung internationaler Turniere. Baumann sieht die Sichtung des Turniers aber als „gute Gelegenheit, sich einen Überblick über die asiatischen Teams zu verschaffen“. Drei Tage bleibt der ehemalige Bundesliga-Profi in den Emiraten. Laut der „DeichStube“ soll es bei der Beobachtung des Turniers lediglich um eine Einordnung gewisser Spieler handeln. Frank Baumann spricht hierbei von einer „grundsätzlichen Sichtung“. Ein Transferziel für die aktuelle Transferperiode, sei kein Thema. Aufgrund des eng getakteten Spielplans beobachtet der Sportchef innerhalb von drei Tagen fünf Spielen.

Zwei Namen geistern durch Bremen

Dabei soll es Baumann angeblich Takehiro Tomiyasu vom belgischen Erstligisten VV St. Truiden angetan haben. Der 20-Jährige Innenverteidiger ist Stammkraft der japanischen Nationalelf. „Transfermarkt.de“ beziffert seinen Wert derzeit auf sechs Millionen Euro. Ebenfalls von Relevanz beim Kurz-Trip des Bremers soll Iraks Mohanad Ali sein. Der 18-Jährige Stürmer erzielte zwei Treffer in der Vorrunde. Ali steht derzeit in seiner Heimat, beim Al-Shorta SC unter Vertrag. In insgesamt 15 A-Länderspielen erzielte er acht Treffer. Auch der aktuelle Tabellenführer der Bundesliga Borussia Dortmund soll ihn beobachten lassen. Übrigens verpasste Werders Sportchef den Einsatz von Stürmer Yuya Osako. Aufgrund von Hüftproblemen kam dieser im letzten Gruppenspiel der Japaner nicht zum Einsatz.

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