SV Werder Bremen

Bremen erkundigt sich nach italienischem Rechtsverteidiger

Bremen interessiert an Rechtsverteidiger

Der SV Werder Bremen ist immer noch auf der Suche nach einem Außenverteidiger. Für diese Position stehen nominell nur Ludwig Augustinsson und Theodor Gebre Selassie zur Verfügung. Gerade für die rechte Verteidigungsseite fehlt ein Back-Up gänzlich. Zudem soll der mittlerweile schon 32 Jahre alte Gebre Selassie einen perspektivischen Nachfolger als Konkurrenten bekommen. Laut dem italienischen Journalisten Gianluca Di Marzio von „Sky“ hat sich Werder nun nach einem italienischen Rechtsverteidiger aus der Serie A erkundigt.

Andrea Conti im Fokus von Bremen

Laut dem Italiener soll Werder Bremen im Rennen um Andrea Conti vom AC Mailand mitmischen. Der rechte Verteidiger kam zuletzt beim AC Milan nicht mehr wirklich zum Zug. In der letzten Saison stand er nur zwölf Mal in der Liga für seinen Verein auf dem Platz. Das hing zwar auch mit Verletzungsproblemen zusammen, allerdings fehlte er auch wenn er fit war oft im Kader oder saß über die gesamte Spielzeit über nur auf der Bank. Es ist also durchaus möglich, dass sich der 25-Jährige, der auch als rechter Mittelfeldspieler eingesetzt werden kann, eine neue Herausforderung suchen möchte.

Laut dem Artikel sollen der SV Werder Bremen und Parma Calcio an dem Rechtsverteidiger interessiert sein. Allerdings beträgt der Marktwert von Conti etwa 15 Millionen Euro. Zudem besitzt der Italiener bei seinem aktuellen Verein noch einen Vertrag bis 2022. Das bedeutet, dass für Werder vermutlich nur eine Leihe in Frage käme. Nach dem Transfer von Ömer Toprak und weiteren Geschäften in diesem Sommer fehlt Bremen schlicht das Geld für einen zweistelligen Millionentransfer. Das ist auch der Grund, warum Werder sich den vielseitigen Außenverteidiger Benjamin Henrichs derzeit nicht leisten kann. Es ist unklar, ob Milan an einer Leihe interessiert ist. Zudem kommt aus dem Artikel hervor, dass Milan den Spieler bei einem Abgang ersetzen möchte. Das ergäbe bei einem Verkauf mehr Sinn als bei einer Leihe. Es bleibt also abzuwarten, ob dieser Wechsel wirklich zustande kommt.