SV Werder Bremen

Bremen, Frankfurt und Stuttgart jagen Heidenheim-Goalgetter Glatzel

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Wenn der kleine FC Heidenheim am Mittwoch im DFB-Pokal beim großen FC Bayern München gastiert, wird auf Seiten der Gäste ein Spieler besonders im Fokus stehen. Nach Informationen der „BILD“ sollen gleich mehrere Erstliga-Klubs an Heidenheims Robert Glatzel interessiert sein. Der Mittelstürmer spielt die bislang stärkste Saison seiner Karriere und könnte daher nach der Saison noch häufiger in der Münchner Allianz-Arena auflaufen.

Trotz Verletzungen: Glatzel überzeugt

Der 1,93 Meter große Sturmtank hatte in dieser Spielzeit jedoch auch bereits mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Wegen zwei Muskelfaserrissen und einer Verletzung am Oberschenkel war der Angreifer über zwei Monate zum Zuschauen verdammt. In der Hinrunde verpasste er dadurch neun Pflichtspiele. Sein Marktwert wird derzeit dennoch auf zwei Millionen taxiert und ist damit so hoch wie noch nie in seiner Karriere.

Nun kursieren Gerüchte, dass der 25-Jährige beim VfB Stuttgart sowie bei Eintracht Frankfurt und Werder Bremen auf dem Zettel steht. In Stuttgart könnte der bullige Stürmer eine Option zum 33 Jahre alten Mario Gomez darstellen.  Der langjährige Nationalstürmer ist in Stuttgart unter Weinzierl etwas aufs Abstellgleis geraten. Gomez war zuletzt nur Teilzeit-Arbeiter und hat in 26 Saison-Einsätzen erst sechs mal getroffen. Im Gegensatz zu den kriselnden Schwaben haben die Bremer jedoch etwas mehr Planungssicherheit, was die Transfer-Aktivitäten erheblich vereinfacht.

Glatzel in der Form seines Lebens

Während die Stuttgarter um den Klassenerhalt bangen müssen, kämpfen die formstarken Hanseaten um den Einzug ins internationale Geschäft. Die Verträge von Aron Johansson und Claudio Pizarro laufen im Sommer aus. Der Abschied des Isländers Johansson scheint beschlossene Sache, bei Pizarro ist die Situation unklar. Mit Glatzel würden die Bremer einen physisch starken offensiven Zentrumsspieler an Land ziehen, einen Spielertyp, der ihnen in der Form fehlt. Die Frankfurter haben mit Sebastien Haller und Goncalo Pacienca keinen akuten Bedarf. Es ist allerdings denkbar, dass für Haller Angebote eingehen werden, bei denen Sportvorstand Fredi Bobic nicht Nein sagen kann.

Für Glatzel ist die Partie beim FC Bayern München als gebürtiger Münchner ohnehin schon etwas Besonderes. Der Top-Torjäger der Heidenheimer hat in der laufenden Zweitliga-Saison in 19 Spielen bereits zwölf Mal eingenetzt. Hinzu kommen ein Tor und zwei Vorlagen im DFB-Pokal. Es wird sein Ziel sein, diese Bilanz in seiner Heimatstadt gegen die Elf von Bayern-Trainer Niko Kovac weiter auszubauen.

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