SV Werder Bremen

Bremen im Transfer-Check – Delaney-Millionen sinnvoll investiert?

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Gemessen an Neuzugängen dürfte Werder Bremen eine der spannendsten Mannschaften der neuen Saison werden. Durch den Verkauf von Thomas Delaney (20 Millionen Euro, Borussia Dortmund) hatte man Geld auf der hohen Kante, mit dem man gleich neun neue Spieler verpflichtete. Darunter mit Daavy Klaassen (13,5 Millionen Euro, FC Everton), Yuya Osako (4,5 Millionen Euro, 1. FC Köln), Dortmunds Urgestein Nuri Sahin (ablösefrei) und ganz besonders Publikumsliebling Claudio Pizarro durchaus namhafte Kicker. Inwiefern man sich aber tatsächlich verstärkt und das Geld richtig investiert hat, soll der Transfer-Check klären.

Alles neu im Mittelfeld

Mit Jiri Pavlenka gab es keinen Grund nach Alternativen für die Torhüterposition zu gucken. Auch in der Defensive verpflichtete man mit Felix Beijmo (drei Millionen, Djurgardens IF) nur einen neuen Spieler. Der 20-jährige Rechtsverteidiger wird kritisch beäugt – aufgrund der recht hohen Ablösesumme erwarten die Fans viel, doch stand er bisher noch nicht einmal im Kader. Dennoch versichert Trainer Florian Kohfeldt, er mache „täglich Fortschritte“ und brauche bloß Eingewöhnungszeit. Ob es reichen wird, um an Gebre Selassie vorbeizukommen, wird sich zeigen.

Im Mittelfeld hat man mit Königstransfer Klaassen und Sahin die wohl prominentesten Neuzugänge. Doch auch wenn Klaassen bisher keine Spielminute verpasste und zudem laufstärkster Bremer (durchschnittlich 12,4 Kilometer pro Spiel) ist, so ist der bisherige Gewinner Yuya Osako. Nach seinem Tor im Pokal gegen Worms, traf er auch beim 2:1 gegen Frankfurt und ist im offensiven Mittelfeld an nahezu allen Aktionen beteiligt. Besonders im Hinblick auf die vergleichsweise niedrige Ablösesumme scheint er ein Volltreffer zu sein. Das soll den positiven Eindruck von Klaassen natürlich nicht schmälern. Er lieferte bisher überzeugende Vorstellungen ab und ist auf Anhieb zum Stammspieler avanciert. Er scheint den Vorschusslorbeeren gerecht zu werden.

Zu Nuri Sahin lässt sich mangels Einsatzzeiten bisher nicht viel sagen. Sein Debüt gab er in der Länderspielpause bei der 1:2-Testspielniederlage gegen den FC Emmen. Das Ergebnis spiegelt allerdings wenig den tatsächlichen Spielverlauf wider, Bremen war die meiste Zeit haushoch überlegen. Sahin agierte zumeist als defensiver Sechser, vor ihm die Neuzugänge Klaassen und Möhwald und auf der Zehn Osako. Das neu geschaffene Mittelfeld präsentierte sich gut, leider musste man Möhwald jedoch mit Verdacht auf eine Bänderverletzung auswechseln. Auch im Testspiel gegen den SV Meppen spielten Sahin und Klaassen zusammen im Mittelfeld und schienen gut zu harmonieren.

Alte Bekannte sollen es richten

Im Sturm verpflichtete Bremen gleich zwei Rückkehrer, Martin Harnik (2,25 Millionen, Hannover 96) und Vereinslegende Claudio Pizarro  (ablösefrei). Letzterer durfte auch gleich in beiden Bundesliga-Partien als Joker ran und schoss in 56 Minuten bereits sechs mal aufs Tor – Liga-Bestwert. Leider blieb er dabei ohne Torerfolg, genau wie Martin Harnik (2,25 Millionen, Hannover 96), der gegen Frankfurt sogar zu Beginn ran durfte. Doch auch wenn beide noch auf ihren ersten Pflichtspiel-Treffer warten, so stärken sie auf jeden Fall die Identifikation mit dem Verein und leiten junge Spieler sowohl auf, als auch neben dem Platz. Eines, dieser jungen Talente ist der erst 18-jährige Josh Sargent, der in dieser Saison den Sprung zu den Profis geschafft hat. In den Testspielen am Wochenende durfte er sich beweisen und schoss prompt ein Tor gegen den SV Meppen.

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