Maximilian Wöber steht wohl kurz vor einem Wechsel zu Werder Bremen. Foto by George Wood/Getty Images
„Sky“-Reporter Florian Plettenberg berichtete auf X (ehemals Twitter), dass die Verhandlungen zwischen den beteiligten Parteien gut laufen. Demzufolge wurde eine Einigung erzielt. Demnach werde der 27-Jährige einen Vertrag bis 2029 bei den Bremern erhalten; der Deal soll folglich noch in den nächsten zwei bis drei Tagen offiziell verkündet werden. Nach Informationen des Bezahlsenders beläuft sich das Ablösepaket für den Verteidiger somit auf bis zu vier Millionen Euro. Die „BILD“ berichtete mittlerweile übereinstimmend darüber.
Maximilan Wöber wurde in der Jugend bei Rapid Wien ausgebildet. Später gelangte er über Stationen bei Ajax Amsterdam und dem LaLiga-Klub FC Sevilla zu Red Bull Salzburg. Zwischen 2019 und 2022 lief er für den Brauseklub auf. Anfang Januar 2023 wechselte er dann für zwölf Millionen Euro zu Leeds United. Mit den Engländern stieg er am Ende der Saison 2022/23 aus der Premier League ab. Daraufhin wurde Wöber zur Saison 2023/24 nach Deutschland an den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach. verlieren. Während der Leihe kam er zu 25 Spielen für Gladbach in der Bundesliga.
In der abgelaufenen Saison kam der Abwehrspieler allerdings verletzungsbedingt lediglich neunmal auf der Insel zum Einsatz. Sein Marktwert sank rapide und beträgt jetzt laut „Transfermarkt.de“ nur noch acht Millionen Euro. Jetzt soll das Missverständnis bei Leeds final beendet werden. Bremens erster Sommerneuzugang soll somit dabei helfen, die ablösefreien Abgänge von Anthony Jung (33/SC Freiburg) und Milos Veljkovic (29/Roter Stern Belgrad) aufzufangen. In der vergangenen Saison spielte der vierfache deutsche Meister Werder unter Ole Werner mit einer Dreierkette, dies könnte sich nach dem Trainerwechsel zu Horst Steffen ändern, denn der 56-Jährige bevorzugte beim SV Elversberg in der 2. Bundesliga die Viererkette.
Bei der Länderspielreise im Juni mit der Nationalmannschaft Österreichs kündigte er bereits einen Wechsel an. In Bremen würde der 31-fache Nationalspieler auf seine Landsleute Marco Friedl, Romano Schmid und Marco Grüll treffen und wäre der 15. Österreicher bei den Grün-Weißen. Zu seinen Vorgängern zählen unter anderem Andreas Herzog, Marko Arnautovic und Zlatko Junuzovic.
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