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Michael Zetterer hütete in den bisherigen Saisonspielen das Tor von Werder Bremen. Dabei wusste der 26 Jahre alte Keeper durchaus zu überzeugen. Nun steht der eigentliche Stammtorwart Jiri Pavlenka vor der Rückkehr nach einer Verletzung. Zetterer kann sich eine Vertragsverlängerung deshalb nur unter einer Bedingung vorstellen.
„Für mich ist die sportliche Perspektive sehr wichtig“, erklärte der Schlussmann im Gespräch mit dem „Weser Kurier“. „Ich habe jetzt Blut geleckt. Es bringt mir ja nichts, wenn ich hier die nächsten fünf, sechs Jahre auf der Bank sitzen würde.“ 2022 läuft das aktuelle Arbeitspapier des Bremers aus. Schon seit 2015 steht Zetterer beim SVW unter Vertrag und war dabei seinem Ziel noch nie so nah, wie jetzt.
Nachdem er die letzten beiden Spielzeiten auf Leihbasis bei PEC Zwolle in den Niederlanden verbracht hatte, setzte Werder-Coach Markus Anfang in der Abwesenheit von Pavlenka auf Zetterer als Nummer eins. Jüngst blieb der der gebürtige Münchner in den letzten beiden Spielen der 2. Bundesliga ohne Gegentor.
Nun hat Anfang vor dem Spiel am Samstag gegen den FC Ingolstadt die Qual der Wahl. Setzt er auf den zuletzt überzeugenden Zetterer oder bekommt der in der Vergangenheit gesetzte Pavlenka eine Chance? „Ich möchte gerne im Tor bleiben“, machte Zetterer klar. Er verstehe, dass der Trainer eine Entscheidung treffen müsse, schränkte jedoch ein: „Wenn es nach mir gehen würde, wäre die Sache aber klar.“
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