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Die Bremer Vereinsikone Thomas Schaaf musste kürzlich seinen Platz als Technischer Direktor räumen. Der Bundesliga-Absteiger hatte mitgeteilt, dass eine Weiterbeschäftigung des ehemaligen Erfolgstrainers aus finanziellen Gründen nicht mehr realisierbar wäre. Dieser Darstellung widerspricht Schaaf nun im Gespräch mit dem Werder-Portal „Deichstube“.
„Das kann ich in keiner Weise so stehen lassen. Es ging in dem Gespräch mit Frank Baumann gar nicht um die finanzielle Seite. Das war überhaupt kein Thema. Ich wäre für viele Dinge sehr offen gewesen, ich kenne doch unsere finanzielle Situation. Wir haben schon längst auf Gehalt verzichtet und Einsparungen vorgenommen“, zeigt sich Thomas Schaaf unzufrieden über die öffentliche Mitteilung des kommenden Zweitligisten.
Sein Engagement bei den Grün-Weißen entstand aus der langjährigen Verbundenheit zum Klub: „Ja, ich habe ein gutes Gehalt bekommen. Aber das ist nicht vergleichbar mit ähnlichen Positionen bei anderen Clubs. Und wenn es mir wirklich um den wirtschaftlichen Aspekt gegangen wäre, hätte ich das vor drei Jahren gar nicht gemacht. Da lagen mir ganz andere Angebote vor.“
Seine Nähe zu dem Verein zeigte Schaaf auch mit der Entscheidung die am Boden liegende Mannschaft kurz vor Saisonende zu übernehmen. „Das war damals eine ganz persönliche Entscheidung, weil ich ein ganz besonderes Verhältnis zu Werder habe. Ich habe von diesem Verein viel bekommen, ihm aber auch sehr viel gegeben. Es gibt, glaube ich, kaum jemanden, der das so viele Jahre für einen Verein gemacht hat“, erklärt er das Verhältnis.
So scheinen sich nun die Wege von Schaaf und Werder unschön zu trennen. Diese besondere Beziehung zwischen Ikone und Verein hätte einen schöneren Abschied verdient gehabt. Die jüngsten Ereignisse will der 60-Jährige aber nicht dem Verein anhaften: „Diese besondere Beziehung zu meinem Verein werde ich mir nicht kaputt machen lassen.“
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