Stuart Franklin/Getty Images
Im „Bild“-Podcast Phrasenmäher hat der heutige Leipzig-Trainer nun über die damalige Situation gesprochen und sich gegen Vorwürfe verteidigt, Woltemade zu wenig eingesetzt zu haben: „Es stört mich schon. Ich sehe das nämlich überhaupt nicht so. Es ist alles so aufgegangen bei ihm, wie wir uns das vorgestellt haben. Bis auf, dass er den Vertrag nicht verlängert hat.“
Unter Werner absolvierte Woltemade 35 Partien und erzielte zwei Treffer; erst in der Rückrunde der Saison 2023/24 stand er regelmäßig in der Startelf. Werner sagte, die Leihe nach Elversberg sei „enorm gut“ gelaufen, in jener Phase habe Woltemade bei Werder „wenig Perspektive“ gehabt, weil Niclas Füllkrug und Marvin Ducksch gesetzt gewesen seien.
Danach habe er „immer wieder Einsätze“ bekommen, zugleich aber „unter unserem schwachen Saisonstart und der Verpflichtung von Rafael Borré gelitten“. Nach der Hinrunde sei „klar“ gewesen, „er wird viel mehr spielen“. Zudem betonte Werner: „Er war besser als alle anderen, die wir hatten. Er war so gut, dass wir – auch seinetwegen – einen richtig guten Schlussspurt hatten. Und nur, weil er wechseln würde, konnte ich nicht auf seine Qualität verzichten.“
In Stuttgart brauchte Woltemade zunächst Anlaufzeit, wurde nicht für die Champions League gemeldet, setzte sich aber zum Ende der Hinrunde durch. Höhepunkt war das Pokalfinale gegen Arminia Bielefeld, in dem er traf und den VfB zum ersten Titel seit 1997 führte. Sein Marktwert explodierte laut „transfermarkt.de“ von 7,5 auf 65 Millionen Euro.
Mit 17 Toren und drei Vorlagen in 33 Spielen weckte er Begehrlichkeiten beim FC Bayern, doch Stuttgart blockte alle Angebote ab. Schließlich schlug Newcastle United kurz vor Transferschluss zu und machte Woltemade mit bis zu 90 Millionen Euro zum drittteuersten deutschen Fußballer der Geschichte.
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