Foto: Martin Rose/Bongarts/Getty Images
Zum Auftakt des siebten Spieltags empfängt der Tabellenfünfte Werder Bremen den Siebtplatzierten VfL Wolfsburg. Beide Mannschaften sind gut in die Saison gestartet, konnten ihr letztes Spiel allerdings nicht für sich entscheiden. Die Hanseaten mussten sich trotz ansprechender Leistung dem VfB Stuttgart mit 1:2 geschlagen geben, die Wölfe kamen im Heimspiel gegen Gladbach nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Umso mehr wollen sich beide nun mit einem Dreier in die Länderspielpause verabschieden.
In einer Sache sind sich die Trainer schon einmal einig. „Ich freue mich auf das Spiel. Es ist immer besonders schön, am Freitagabend zu spielen. Unter Flutlicht herrscht im Weser-Stadion außerdem immer eine gute Stimmung“, ließ der ehemalige Werder-Stürmer (1996 bis 1998) und heutige Wolfsburg-Coach Bruno Labbadia auf der Spieltags-Konferenz verlauten. „Ein Flutlichtspiel in Bremen definitiv etwas besonderes. Du fährst durch die Stadt, am nächsten Tag ist frei und tausende pilgern zum Stadion. Das weckt totale Vorfreude“, pflichtete ihm der Bremer Übungsleiter Florian Kohfeldt wenig überraschend bei.
Lediglich zwei Punkte trennen die Tabellennachbarn. Labbadia betont jedoch, dass man in Bremen auf eine „aufstrebende Mannschaft“ treffe, „die über ein Jahr konstant spielt.“ Sein eigenes Team sei hingegen „noch in der Stabilisierungphase.“ Verständliche Sichtweise, nachdem man den Abstieg zuletzt zweimal erst in der Relegation verhindern konnte. Zudem wartet Wolfsburg nach den Überraschungserfolgen gegen Schalke und in Leverkusen mittlerweile seit vier Spielen auf einen Sieg.
„Ich erwarte ein eher intensives Spiel. Beide Mannschaften können sehr offensiv spielen“, so Labbadia, der weiter auf Admir Mehmedi (Wadenprobleme) verzichten muss. Ignacio Camacho plagt sich mit Adduktorenproblemen herum, sein Einsatz ist, wie der des ebenfalls angeschlagenen Jerome Roussillon, fraglich. Bei den Bremern werden der rotgesperrte Milos Veljkovic und Martin Harnik (Muskelverletzung) fehlen. Kohfeldt verriet bereits vor dem Spiel, er sehe die Partie als „Abschluss der ‚Startphase‘ in der Bundesliga.“ Nach der Länderspielpause könne man „schon mal sehen, wo du stehst.“
Bei den Wölfen hat der 35-Jährige „ein sehr gutes Gegenpressing“ ausgemacht. „Außerdem sind sie gefährlich in der Ballzirkulation.“ Der Schlüssel zum Sieg werde deshalb sein, „die passende taktische Option zu finden, um Bälle zu erobern.“ Von seinen Spielern erwartet Kohfeldt, dass sie „mit dem Ball ein gutes Freilaufverhalten“ zeigen und „auch mal einen direkten, tiefen Ball spielen.“ Denn eins stellte er nicht nur wegen der unglücklichen Niederlage in Stuttgart klar: „Wir haben den Anspruch, das Spiel im eigenen Stadion zu gewinnen.“
Bremen: Pavlenka – Gebre Selassie, Langkamp, Moisander, Augustinsson – Bargfrede – Eggestein, Klaassen – Osako, Kainz – Kruse
Wolfsburg: Casteels – William, Knoche, Brooks, Roussillon – Camacho – Arnold, Malli – Steffen, Brekalo – Weghorst
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