TSG 1899 Hoffenheim

Aussortiertes Hoffenheim-Duo soll in der 3. Liga spielen

Werbung

Bei der TSG Hoffenheim stehen zwei prominente Namen vor einem ungewöhnlichen Schritt: Dennis Geiger und Mergim Berisha könnten nach der Länderspielpause in der 3. Liga für die Zweitvertretung des Klubs auflaufen. Beide trainieren bereits seit Wochen unter Coach Stefan Kleineheismann und wurden aus dem Bundesliga-Kader aussortiert. Die U23 rangiert derzeit auf Platz 10.

Sollen sich für neue Klubs empfehlen

Der Hintergrund ist klar: Geiger und Berisha sollen sich dort für potenzielle neue Arbeitgeber empfehlen. Spielpraxis auf wettbewerbsfähigem Niveau – auch wenn es deutlich unter dem der Bundesliga liegt – könnte in kommenden Transfergesprächen ein entscheidender Faktor sein. Eine Rückkehr ins Profiteam von Trainer Christian Ilzer gilt als ausgeschlossen, nicht zuletzt wegen der Kaderdichte und der sportlich stabilen Lage der TSG. Die kommenden Partien gegen den FC St. Pauli und den 1. FC Heidenheim gelten als richtungsweisend.

Sportgeschäftsführer Andreas Schicker und Ilzer hatten neben Florian Grillitsch auch Geiger und Berisha aussortiert. Während Grillitsch mit Sporting Braga bereits einen neuen Klub fand, stehen die anderen beiden noch ohne Perspektive da. Besonders bitter ist die Situation für Berisha: Der Angreifer war einst für stolze 14 Millionen Euro vom FC Augsburg verpflichtet worden, konnte sich nach einem Kreuzbandriss und einem Disput mit Ex-Coach Pellegrino Matarazzo jedoch nie nachhaltig im Kraichgau etablieren. Er besitzt noch einen Vertrag für die kommenden zwei Jahre.

Geiger sorgte für Unruhe

Bei Geiger ist die Geschichte komplexer. Der 27-jährige Sechser galt lange als Paradebeispiel für den Hoffenheimer Weg, Talente aus den eigenen Reihen zu entwickeln. 2023 stand er vor einem ablösefreien Wechsel zu Eintracht Frankfurt, entschied sich aber überraschend für eine Vertragsverlängerung bis 2027 – angeblich auch auf Betreiben von Klubpatron Dietmar Hopp.

Doch im Februar dieses Jahres sorgte Geiger für Unruhe: Nach einem 0:4 gegen Union Berlin stellte er öffentlich die Kaderpolitik infrage. Die Reaktion folgte prompt – Dr. Markus Schütz, Vorsitzender der TSG-Geschäftsführung, kritisierte Geiger scharf. Auch intern schlugen die Aussagen hohe Wellen. Dass die Ausbootung eine direkte Folge dieser Kritik sei, wird im Klub offiziell verneint. Stattdessen verweist man auf Geigers Verletzungsanfälligkeit und den angestrebten Umbruch, der sich insbesondere auf der Sechserposition mit den Neuzugängen Leon Avdullahu und Wouter Burger zeigt.

Weitere News und Transfergerüchte rund um den deutschen Fußball findest du hier >>>

Werbung

Ältere Artikel

Traumtor von Claude-Maurice: Remis zwischen Augsburg und Union Berlin

Das letzte Spiel der Hinrunde ist vorbei: Der FC Augsburg und der 1. FC Union…

15. Januar 2026

Geht es ganz schnell? Galatasaray will diesen Inter-Star

Nach Medienberichtet arbeitet der türkische Traditionsverein Galatasaray Istanbul an einer Verpflichtung von Hakan Calhanoglu von…

15. Januar 2026

Berliner in Fahrt: Heimstarkes Augsburg empfängt Union

Am Donnerstagabend kommt es in der WWK-Arena zum Duell zwischen dem FC Augsburg und dem…

15. Januar 2026

Nach Peretz-Abgang: HSV nimmt Bundesliga-Keeper ins Visier

Der Abgang von Daniel Peretz hinterlässt eine Lücke im Kader des Hamburger SV. Seitdem die…

15. Januar 2026

Bayern will Star von Manchester United. 100 Mio. Euro im Angebot

Bruno Fernandes steht offenbar vor seiner letzten Saison im Trikot von Manchester United. Der portugiesische…

15. Januar 2026

Nächster Stürmer: FC Augsburg leiht Sporting-Talent

Am Mittwoch hat es sich schon angedeutet, nun ist es offiziell: Der FC Augsburg hat…

15. Januar 2026

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Nutzererlebnis bieten zu können. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind.