TSG 1899 Hoffenheim

Miserable Zahlen? Beste Voraussetzungen für einen Sieg beim BVB!

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Viel schlechter kannst du als Bundesligist eigentlich nicht zu einem Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund reisen. 1899 Hoffenheim kam nicht eben auf einer Euphorie-Welle ins Westfalenstadion – und gewann am Sonntagabend dennoch gegen fahrige Dortmunder. Der BVB schaffte es nicht, gegen ein Team auf dem Tiefpunkt die entsprechende Mentalität zu zeigen und muss sich nun auch die Trainerfrage stellen lassen. Das Portal Fussballdaten.de blickt auf die Zahlen zum Spiel BVB – Hoffenheim (2:3). 

Wie genau hätten sie es denn gern beim BVB? Dortmund hatte die beiden bisherigen Duelle gegen die Kraichgauer in dieser Saison gewonnen 3:1 in Sinsheim und 1:0 im DFB-Pokal.

Im Ligaspiel Ende September 2023 hatte BVB-Stürmer Niclas Füllkrug sein erstes Tor in Diensten der Schwarzgelben geliefert.

Zahlen: BVB war 6 Spiele ohne Punktverlust gegen Hoffenheim! 

  • 1899 Hoffenheim hatte die letzten 6 Pflichtspiele gegen Borussia Dortmund allesamt verloren.
  • Beim BVB hatte die Mannschaft aus der Kurpfalz bis zum Sonntag nur 2-mal gewinnen können.
  • Mehr noch: Seit 8 Spielen war „Hoffe“ vielleicht nicht hoffnungslos, aber doch eben sieglos in der Bundesliga – bei 4 Remis und 4 Niederlagen, zuletzt 0:1 gegen Union Berlin.
  • Aus den 4 Heimspielen gegen die eigentlich schwächer einzuschätzende Teams von Darmstadt 98, 1. FC Heidenheim, 1. FC Köln und 1. FC Union Berlin holte die TSG nur 3 von 12 möglichen Punkten.

Ob sich Hoffenheims Macher bei einer Niederlage in Dortmund von Trainer Pellegrino „Rino“ Matarazzo, der bei gutem Wetter von seinem Wohnort Leimen in Baden die PreZero Arena sehen kann, getrennt hätte, wäre im Bereich des Möglichen gewesen.

36-mal mit Gegentor

Matarazzo hat die schlechteste Quote aller Hoffenheim-Trainer, was Spiele ohne Gegentore angeht.

Nur 2-mal blieben die Hoffenheimer unter seiner Regie in 38 Spielen ohne Gegentreffer – auch beim BVB konnten sie sich keine „weiße Weste“ bewahren.

Trotzdem gewann Hoffenheim im Westfalenstadion!

Warum? Weil der BVB – wie schon in Eindhoven (CL-Achtelfinale) und in Wolfsburg (jeweils 1:1) – brotlose Kunst ablieferte.

  • 19:7 Torschüsse, 65 Prozent Ballbesitz, 2:1-Führung nach 0:1, diese Fakten konnte man sich in Dortmund am Ende einrahmen!
  • Es wurde die erste Pflichtspiel-Niederlage für den BVB im Jahr 2024 und die erste Pleite gegen Hoffenheim seit dem 27. Juni 2020 (0:4). Ein tieferer Tiefpunkt damals in der Ära des Monsieur Le Favre.
  • 3 Gegentore musste die westfälische Borussia hinnehmen, so viele wie zuvor in 6 Spielen im neuen Kalenderjahr zusammen.

„Das nervt mich am meisten“

  • Zudem schliefen die Dortmunder in der Anfangsphase bedenklich: Das 0:1 von Ihlas Bebou (2.) war das früheste Bundesliga-Gegentor für Schwarzgelb seit dem 25. Januar 2023 in Mainz.

„In der zweiten Halbzeit stellen wir die individuellen Fehler nicht ab, sondern verdoppeln oder verdreifachen sie und haben eine sehr schwache Entscheidungsfindung, wann wir Fußball spielen wollen und wann wir vielleicht auf den zweiten Ball gehen wollen“, sagte BVB-Mittelfeldspieler Julian Brandt anschließend in der Mixed Zone, „das nervt mich am meisten.“

Glauben Sie, uns macht das Spaß?

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