Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images
Wenn die TSG 1899 Hoffenheim am Samstagnachmittag auf die Frankfurter Eintracht trifft, werden alle Blicke auf TSG-Stürmer Sandro Wagner gerichtet sein. Der Angreifer kokettiert mit einem Abschied aus Sinsheim und möchte zum Rekordmeister Bayern München wechseln. Kann der 29-Jährige trotz der ganzen Spekulationen ruhig bleiben und seine Mannschaft zum Sieg führen?
„Wir haben vollstes Verständnis für Sandro“, sagte Chefcoach Julian Nagelsmann unlängst auf der abschließenden Pressekonferenz vorm Spiel gegen die Mainstädter. Der Sinsheimer Fokus richtet sich nun allerdings auf die Partie gegen Eintracht Frankfurt. Der Trainer hatte nur lobende Worte für das Team um Niko Kovac übrig: „Frankfurt spielt auf positive Weise eklig, sie sind giftig und haben eine gute Emotion auf dem Platz. All das macht sie gefährlich. Sie stehen nicht zu Unrecht da oben“.
Bei der Mission, Frankfurt auf Abstand auf Abstand abzuhalten, kann TSG-Übungsleiter Julian Nagelsmann möglicherweise wieder auf die Dienste einiger Stammspieler zurückgreifen. So kehrten Serge Gnabry, Ermin Bicakcic, Robert Zulj und Adam Szálai wieder ins Mannschaftstraining zurück – diese seien allerdings noch nicht bei hundert Prozent. Nagelsmann will sie aber wohl als mögliche Optionen für die Bank in den Kader holen. Sicher ausfallen hingegen wird Pavel Kadeřábek, der an einer Außenbanddehnung laboriert. Florian Grillitsch, Steven Zuber und Lukas Rupp sind die heißesten Anwärter auf der rechten Außenbahn. Möglich ist auch, dass Kevin Akpoguma erneut eine Bewährungschance erhält – denn Benjamin Hübner wird laut seinem Vater Bruno für die Partie definitiv ausfallen. Für den jungen Akpoguma hatte Nagelsmann jedenfalls nur lobende Worte übrig: „Fußballerisch hat er sich sehr schnell entwickelt. Er macht seine Sache sehr gut, auch im Training.“
Tabellarisch unterscheiden sich beide Teams kaum. Mit 19 Zählern haben die Gastgeber nur einen Punkt Vorsprung auf die Eintracht, ein Duell auf Augenhöhe möge man meinen: „Es wird nicht einfach, wir sind aber selbstbewusst genug, um das anzugehen“, zeigte sich SGE-Trainer Niko Kovac optimistisch. Bis auf Marco Russ (Achillessehnenprobleme), Julian de Guzmán (Schultereckgelenkssprengung) und die Langzeitverletzten kann der Kroate dabei auf sein ganzes Angebot zurückgreifen – mit dabei auch: Mijat Gacinovic. Der Offensivspieler hatte mit seinem aufgrund der Länderspiele mit Serbien eine dreizehnstündige Rückfahrt auf dem Buckel hatte. „Einige kamen mit Schlafdefiziten zurück, es sind aber alle wohlauf“, ließ Kovac in die Gemütslage seiner Nationalspieler durchblicken.
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