Ozan Kabak läuft auch in der kommenden Saison für die TSG auf (Foto: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images)
In den vergangenen Monaten wurde viel darüber gerüchtet, wo die Reise für Ozan Kabak nach der Saison hingehen wird. Jetzt scheint der 26-jährige türkische Nationalspieler endlich für Klarheit gesorgt zu haben. Die Zeichen stehen bei der TSG Hoffenheim und beim Abwehrspieler auf eine vorzeitige Verlängerung des auflaufenden Vertrages.
Wie der „Kicker“ aktuell vermeldet, haben sich beide Seiten auf eine Verlängerung des zum Saisonende auslaufenden Vertrages verständigt. Kabak wird demnach in Kürze einen neuen Vertrag bis 2030 unterschreiben.
Zuletzt galt eine Verlängerung von Kabak als nicht gesichert. Der türkische Abwehrspieler hat seit seiner Zeit beim FC Liverpool und Norwich City einige Bewunderer in der Premier League und auch Vereine aus Italien und Spanien verfolgten die Situation um Kabak.
Es darf jedoch angezweifelt werden, ob Kabak auch bis 2030 im Kreichgau verbleibt. Im Zuge der Vertragsverhandlungen verständigten sich beide Parteien auf eine Aufstiegsklausel. Diese wird auf 25 Millionen Euro beziffert. Problem für interessierte Vereine: Die Ausstiegsklausel kann erst zur Saison 2027/28 aktiviert werden.
Sollte sich ein Verein finden, der die Ablösesumme in Höhe von 25 Millionen Euro zahlen möchte, würde Kabal zum teuersten Innenvertediger in der TSG-Geschichte avancieren. Niklas Süle kostete den FC BAyern München damals 20 Millionen Euro.
Dass solche Summen für Kabak überhaupt im Raum stehen, spricht für die Moral und den Willen des Türken. Nach einem Kreuzbandriss fiel dieser für 447 Tage aus und konnte sich nach der langen Leidenszeit in dieser Saison als Stammspieler bei der TSG etablieren.
Hoffenheim-Trainer Christian Ilzer sagte hierzu kürzlich: „Er hat sich nach einer sehr langen Leidenszeit in eine Mannschaft zurückgekämpft, die erfolgreich geworden ist. Da hat er Geduld und Durchhaltevermögen bewiesen. Und jetzt entwickelt er sich immer mehr zu einer Säule dieser Mannschaft. Säulen will man natürlich gern behalten als Trainer.“
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