TSG 1899 Hoffenheim

Ilzer angezählt: Hoffenheim beschäftigt sich mit St. Pauli-Trainer Blessin

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Die TSG Hoffenheim wird in dieser Saison wohl die Klasse halten, steht aber vor einem großen Umbruch im Sommer. Auch der im November vom SK Sturm Graz verpflichtete Trainer Christian Ilzer könnte die Kraichgauer verlassen – die TSG beschäftigt sich bereits mit potenziellen Nachfolgern.

Bei Ilzer-Entlassung: Kwasniok erste Wahl

Der „Kicker“ berichtete vor wenigen Tagen vom Interesse der Sinsheimer an Lukas Kwasniok. Keine halbe Woche später wurde offiziell, dass der 43-Jährige den SC Paderborn im Sommer verlassen wird. Der Deutsch-Pole gilt als Top-Kandidat für eine mögliche Ilzer-Nachfolge. Die TSG Hoffenheim soll bereits länger mit Kwasniok in Kontakt stehen. Es verdichten sich die Anzeichen, dass TSG-Trainer Christian Ilzer seine Zelte im Sommer abbrechen muss.

Der Österreicher steht trotz des zweiten Heimsieges am vergangenen Wochenende (2:0 gegen Mainz 05) stark in der Kritik. Seit seiner Anstellung vor rund fünf Monaten ist ein möglicher Trainereffekt verpufft. Deshalb vermehrten sich am Samstagabend Gerüchte, die Klub-Verantwortlichen hätten mittlerweile das Vertrauen in den Ex-Sturm Graz-Coach verloren. Auch im Falle eines Klassenerhalts muss der 47-Jährige um seinen Job bangen.

Hoffenheim an St. Paulis Blessin interessiert

Neben Lukas Kwasniok, der auch bei anderen Vereinen auf dem Zettel steht, ist nach „Kicker“-Informationen auch Alexander Blessin ein Kandidat für Hoffenheim. Der Trainer des FC St. Pauli stehe auf der Liste „ziemlich weit oben“ und kennt die TSG aus seiner aktiven Karriere bereits gut. Zwischen 2005 und 2006 lief der 51-Jährige 35 Mal für den damaligen Regionalligisten auf. Wie wahrscheinlich eine Rückkehr nach Sinsheim ist, ist jedoch zweifelhaft. Blessin besitzt in St. Pauli keine Ausstiegsklausel und fühlt sich bei den Hamburgern pudelwohl.

Zudem hat die TSG Hoffenheim im Werben um den gebürtigen Stuttgarter wohl viel Konkurrenz. Auch der VfL Wolfsburg und RB Leipzig sollen sich um seine Dienste bemühen. Vor allem beim VfL wird Blessin stark gehandelt, da eine Trennung von Ralph Hasenhüttl im Sommer immer wahrscheinlicher wird. Trotz der vermehrten Gerüchte blickt Alexander Blessin der Zukunft gelassen entgegen.

„Das spielt überhaupt keine Rolle. Ich habe beim Verein unterschrieben, weil ich von ihm überzeugt bin. Ich habe mich bewusst darauf eingelassen und genieße es, hier zu arbeiten. Für mich ist klar, dass wir die Liga halten und die Arbeit dann normal weitergeht. Über die nächste Saison ist noch kein Gedanke verschwendet worden, weil der Fokus komplett auf dem Hier und Jetzt liegt“, sagte er in einem Interview mit „Transfermarkt“. Sein Vertrag beim FC St. Pauli läuft Berichten zufolge noch bis 2026.

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