Machtkampf bei der TSG: Nächster Führungswechsel in Hoffenheim

Die TSG Hoffenheim sorgt einmal mehr für Schlagzeilen – und das nicht nur auf dem Platz. Sportlich läuft es für den Bundesliga-Dritten weiter gut, doch hinter den Kulissen tobt ein Machtkampf, der bereits seit Monaten die Führungsebene erschüttert. Nun hat mit Geschäftsführer Tim Jost ein weiteres Mitglied der Führungsriege seinen Rückzug angekündigt.
Personal-Rochade bei TSG Hoffenheim geht weiter
Mit Josts Abgang, der erst im Dezember 2024 gekommen war, vollzieht die TSG bereits den vierten Führungswechsel innerhalb weniger Monate. Zuvor hatten der Vorsitzende der Geschäftsführung Dr. Markus Schütz, Finanzgeschäftsführer Frank Briel sowie der e.V.-Vorsitzende Jörg Albrecht ihre Posten geräumt. Die Vereinsführung betont, dass die Übergabe „einvernehmlich und geordnet“ erfolgen werde. Künftig ist Sportchef Andreas Schicker der einzige verantwortliche Geschäftsführer.
Trotz Unruhen läuft es sportlich
Trotz der internen Turbulenzen spielt Hoffenheim bislang eine überraschend starke Saison. Die Mannschaft von Trainer Christian Ilzer zeigt konstant gute Leistungen und hat zuletzt fünfmal in Folge gewonnen, was in Anbetracht der äußerlichen Umstände umso höher einzuschätzen ist.
Der Machtkampf im Kraichgau eskaliert seit dem Rechtsstreit um Spielerberater Roger Wittmann vor rund einem Jahr und begleitet auch die Vorbereitungen auf das kommende Auswärtsspiel beim FC Bayern. Mit einem guten Ergebnis im Spitzenspiel gegen den Tabellenführer läge der Fokus in Hoffenheim weiter voll auf dem Sportlichen.



