VfB Stuttgart

Betretungsverbot überschattet ersten Auswärtssieg vom VfB

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Der VfB Stuttgart gewinnt sein erstes Auswärtsspiel in dieser Europa-League-Saison gegen die überforderten Go Ahead Eagles Deventer. Bereits nach 35 Minuten erschien die Partie durch eine verdiente 0:2 Führung entschieden. Unruhen für den VfB gab es allerdings vor dem Spiel.

Stuttgart eine Nummer zu groß

Es wurde früh in der Partie sichtbar, dass Stuttgart die Kontrolle haben will – vor allem im Pressing. Ständiger Druck auf die Abwehr der Eagles sorgten für viele Ballverluste in der Anfangsviertelstunde.

Die Niederländer kamen nur sehr selten aus der eigenen Hälfte raus – die erste Bestrafung folgte in der 20. Minute: Nach einem Pass des Torhüters, versucht De Busser die Drucksituation spielerisch zu lösen. Er verlor den Ball knapp an der Strafraumgrenze, wo Maximilian Mittelstädt perfekt stand, um den Ball ins Zentrum zu bringen. Deniz Undav stand frei in der Mitte, legte den Ball nach links auf Jamie Leweling der souverän den Ball ins Tor schiebt.

Nach einem super ausgespielten Konter gelang Jamie Leweling der Doppelpack in der 35 Minute.

Erster Auswärtssieg für den Brustring

Auch Deniz Undav konnte erneut performen. In der 59. Minute konnte er den Ball auf El Khannouss vorlegen, der nach zwei kurzen Schritten im Strafraum den Ball in die rechte untere Ecke verwandelt – nach seinem Dreierpack gegen Borussia Dortmund, legte Undav heute zwei Tore direkt auf.

Nach dem Treffer von El Khannouss wurde die Partie überraschenderweise hitziger und aggressiver, mit sechs gelben Karten innerhalb der letzten 30 Minuten.

Das letzte Tor sollte noch in der Nachspielzeit fallen. In der 93. Minute konnte Badredine Bouanani nach einem langen Ball von Lorenz Assignon den Ball aus 14 Meters ins lange Eck verwandeln. Am Ende ist es ein souveräner und verdienter Auswärtssieg für die Stuttgarter in Deventer.

Keine Ultras von Stuttgart im Stadion

Aufregung gab es für den VfB allerdings schon – jedoch im Vorfeld der Partie. Die Niederländischen Behörden haben kurzfristig für drei Fanbussen der organisierten Fanszene ein Betretungsverbot ausgesprochen. Hierbei wurde die Fläche am Treffpunkt der Ultras abgesperrt und die Fans wurden aufgefordert die sofortige Heimreise anzutreten. Grund für das Betretungsverbot soll angeblich ein aggressives Verhalten der Stuttgart Fans gegenüber der Polizei am „Meeting-Point“ gewesen sein.

Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle zeigte sich im Interview bei RTL sichtlich schockiert: „Ich war von 15:30 Uhr bis 20:30 Uhr vor Ort. Sowas habe ich noch nie erlebt – völlig unverhältnismäßig! Ich habe nur gesehen, wie unsere Fans aus dem Bus gezogen worden sind, mit Knüppeln und geschlagen wurden. Drei Busse wurden gar nicht zum Meeting-Point vorgelesen, wo sie aber dort ihre Tickets bekommen hätten.“ Er setzte nach: „So geht die Fankultur kaputt in Europa“.

Bürgermeister äußert sich

Der Bürgermeister von Deventer Ron König hat bereits am Nachmittag das Betretungsverbot der Stuttgarter für die Innenstadt erlassen. Er betonte in seiner Erklärung, dass die Stadt die Spiele in der Europa-League auf gastfreundliche und sichere Weise organisieren wollen.

Jedoch „zeigt sich, dass andere Leute ganz andere Vorstellungen haben. Im Interesse der Sicherheit echter Fußballfans, Einwohner und Unternehmer habe ich daher diese Maßnahme ergriffen“.

Der VfB Stuttgart ist im engen Austausch mit den örtlichen Behörden und der UEFA, mit der Hoffnung, dass die Vorkommnisse schnell und ordentlich aufgearbeitet werden.

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