Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images
Sven Mislintat hat seit April 2019 das Heft des Handelns im Griff. Seitdem gestaltet er den Kader Stück für Stück um. In der anstehenden Spielzeit sollen die „jungen Wilden“ des VfB Stuttgart ihre Erfahrungen sammeln.
Mit einer großen Reputation kam Sven Mislintat als Sportdirektor zum VfB Stuttgart. Zuvor war er in ähnlicher Rolle beim FC Arsenal und Borussia Dortmund tätig. Der Gang in die zweite Bundesliga war daher ein scheinbarer Rückschritt. Doch für Mislintat ist das Projekt Stuttgart eine große Chance. Denn der Klub besitzt weiterhin ein großes Potenzial. Jetzt ist der Klub zurück in der Bundesliga. Im ersten Jahr wird es für den VfB logischerweise um den Klassenverbleib gehen. „Wir sind aktuell Nummer 16 im TV-Geld-Ranking. Das ist die Ausgangsposition. Somit gehören wir in die Gruppe der sechs Teams, die normalerweise zwischen Position 13 bis 18 einlaufen und um nichts anderes kämpfen als um den Klassenerhalt“, positioniert Mislintat seinen Verein im interview mit der „Sport Bild“.
In der anstehenden Saison wird man den Trend, auf junge Spieler zu setzen, weiter fortsetzen. Die VfB-Youngsters sollen auch die erste Liga aufwirbeln. Unter anderem verstärken zwei weitere Talente das Team aus dem eigenen Nachwuchs. Dass der VfB ein guter Talente-Standort ist, zeigt das Interesse der Top-Talente ins Schwabenland zu wechseln: „Dies hängt meines Erachtens neben der schon besonderen persönlichen Bindung, die wir eingehen, mit der Reputation und Vergangenheit des Klubs, Stichwort junge Wilde, zusammen und wahrscheinlich auch damit, wofür ich im Markt seit meiner Zeit bei Borussia Dortmund stehe und weshalb der VfB mich ja unter anderem auch verpflichtete“.
Der gebürtige Kamener gilt als „Diamantauge“ mit dem Blick vor allem für junge Talente. Daher ist der Blick in die Nachwuchs-Abteilungen in Deutschland wichtig. Die eigene U19 landete durch die abgebrochene A-Jugend-Spielzeit durch den Punkteschnitt auf Platz drei der Liga Süd/Südwest. Die U17 schloss auf dem vierten Platz ab. Die beiden Altersgruppen sind für „Diamantauge“ Mislintat besonders relevant: „In der Regel wird es ab der U17 richtig interessant. Man entwickelt schon eine klarere Vorstellung, wie sich Spieler der genannten Alterskategorie bei den Profis einfügen könnten“.
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