VfB Stuttgart

Stuttgart: Kenan Kocak Favorit auf Wolf-Nachfolge

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Seit Samstagabend befinden sich die führenden Kräfte beim VfB Stuttgart händeringend auf der Suche nach einem neuen Trainer. Diese Suche nach einem Nachfolger von Hannes Wolf gestaltet sich allerdings als schwierig. Nach den ersten Absagen scheint sich der Kandidatenkreis jedoch zu konkretisieren.

Absagen von Weinzierl und Tuchel

Nach der drastischen und für viele Beobachter verfrühten Trennung von Aufstiegscoach Hannes Wolf glühen die Telefondrähte an der Mercedesstraße wohl durchgehend. Angesichts der heiklen sportlichen Lage und dem wichtigen Kellerduell gegen den VfL Wolfsburg am kommenden Wochenende, drängt die Zeit für die Verantwortlichen. Entsprechend nahmen Sportdirektor Michael Reschke und Präsident Wolfgang Dietrich wohl schon am Abend der Entlassung Kontakt zu möglichen Nachfolgern auf. Der erträumte Plan A musste aber umgehend Platz für etwaige Alternativpläne machen.

Denn weder Wunschtraum Thomas Tuchel noch der für die Schwaben realistischere Markus Weinzierl stehen für ein Engagement in Stuttgart zur Verfügung. Verwunderlich sollte diese Erkenntnis eigentlich nicht gewesen sein. Schließlich dürfte das explosive Konstrukt an der Spitze des Traditionsvereins für viele Trainer ein Risiko darstellen. Erst recht für Weinzierl und Tuchel, die sich durch ihre erfolgreiche Vergangenheit in der Bundesliga zu Höherem berufen fühlen.

Kenan Kocak nun der Favorit?

Um die noch in dieser Woche versprochene Lösung trotzdem präsentieren zu können, arbeitet Reschke wohl mit Hochdruck die übrige Kandidatenliste ab. Ganz oben auf dieser soll nach „Sky“-Informationen Kenan Kocak stehen. Der Sandhausener Erfolgsgarant plant wohl mittelfristig ohnehin ein Engagement in der obersten Spielklasse. Für den VfB dürfte das Problem beim bis 2020 laufenden Kontrakts des 37-Jährigen liegen.

Dieser beinhaltet, wie der „kicker“ berichtet, zwar eine Ausstiegsklausel (in Höhe von ca. 1 Millionen Euro), ab wann diese allerdings gültig wird, ist unklar. Aus eigenen Stücken wird der FC Sandhausen seinen Cheftrainer mitten in der Saison nicht ziehen lassen.

Falls Michael Reschke sich also auch beim Deutsch-Türken eine Absage einhandelt, muss das Suchraster weiter ausgefahren werden. In Frage sollen dann unter anderem Ex-West Ham Coach Slaven Bilic und Tayfun Korkut kommen. Auch eine Rückkehr von Jens Keller in die alte Heimat wäre denkbar. Auf wen auch immer die Entscheidung fällt: Die Zeit tickt. Am Dienstag beginnt bereits die Vorbereitung auf das Wolfsburg-Spiel.

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