Foto: Martin Rose/Bongarts/Getty Images
Mit dem VfB Stuttgart bestreitet Tim Walter am Freitagabend den Saisonauftakt der 2. Bundesliga gegen Hannover 96. Auf der Pressekonferenz zuvor sorgte der 43-Jährige mit einem Sprüche-Feuerwerk nun bereits für einige Unterhaltung. Dabei äußerte er sich allerdings auch seriös zu einige Personalfragen.
Dass der VfB als einer der Topfavoriten in die anstehende Zweitligasaison geht, darüber sind sich alle einig. Mit einem Marktwert von rund 87 Millionen Euro rangieren die Stuttgarter mit deutlichem Abstand auf Platz eins der Marktwerttabelle. Diese Favoritenrolle nimmt Neu-VfB-Trainer Walter auch gerne an. „Ich war die ganzen Jahre davor kein Favorit, jetzt bin ich es“, freut sich der geborene Kraichgauer auf die neue Aufgabe.
Dass es beim VfB und dem Umfeld in den letzten Monaten und Jahren deutlich unruhiger wurde, hat Walter wahrgenommen. Auch die unruhige Mitgliederversammlung und der Rücktritt von Präsident Dietrich sind nicht spurlos an ihm vorbeigegangen. „Wir haben das wahrgenommen, sind aber mit vollem Fokus beim Spiel. Wir wollen Freitag ein geiles Spiel abliefern.“
Neben diesen ernsten Themen ließ sich der Ex-Kieler aber auch einige Aussagen mit Unterhaltungswert entlocken. Seine unkonventionellen Trainingsmethoden und Sanktionen kommentierte er mit: „Ich bin kein Gute-Laune-Bär, um das mal klarzustellen. Ich habe Spaß am Fußball und will das meinen Jungs jeden Tag zeigen.“ Er sei eben so wie er sei. Und das kann ab und zu auch ganz schön derb sein.
Angesprochen auf den Top-Verdiener der zweiten Liga, sein Oldie Mario Gomez, antwortete Walter: „Das ist mir scheißegal. Geld interessiert mich nicht, nur der Mensch. Ich weiß, was ich an ihm habe.“ Und das sei vor allem Gomez‘ Professionalität. „Er gibt Vollgas und nimmt die Jungs mit. Wir wissen, dass er 34 Jahre ist und in manchen Dingen nicht mehr so wie mit 20. Aber er hat immer noch einen hohen Stellenwert.“
Auch zur Personalsituation zum Saisonauftakt äußerte sich Walter ausführlich. Vor allem der Ausfall und die Verletzung von Neuzugang Sasa Kalajdzic tue ihm leid. Der 22-jährige Mittelstürmer hatte sich einen Kreuzband-, Innenband- und Außenmeniskusriss im linken Knie zugezogen. „Diese Verletzung ist beschissen für ihn. Sie durchkreuzt aber nicht meinen Plan. Alle anderen haben das Potenzial zu spielen – auch, wenn es auf eine andere Weise ist als mit Sasa auf dem Platz.“
Timo Baumgartl und Anastasios Donis, die den Verein wohl verlassen wollen, trainieren aktuell individuell. Wenn sie sich jedoch für einen Verbleib in Stuttgart entscheiden sollten, würden auch sie, vorausgesetzt sie geben 100 Prozent, auf offene Türen stoßen. Ebenfalls ungeklärt ist aktuell ist die Kapitänsfrage. „Ich weiß, wer es wird, verrate es aber nicht. Ich bestimme ihn. Freitag werdet ihr es sehen“, sagte Walter auf der Pressekonferenz. Die „Bild“-Zeitung vermutet, dass Marc-Oliver Kempf die Stuttgarter am Freitag aufs Feld führen könnte.
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