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Seit 2019 steht Wataru Endo mittlerweile beim VfB Stuttgart unter Vertrag. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist der Japaner im Mittelfeld der Schwaben nicht mehr wegzudenken. Im Interview mit dem „kicker“ beschreibt Endo seine positive Einstellung zu seinem Verein. Gleichzeitig könnte sich der Profi aber auch einen Wechsel nach England vorstellen. Sein Vertrag läuft noch bis Ende 2024.
Für einen Verein von der Insel auflaufen zu können, das wäre für den defensiven Mittelfeldspieler schon ein großer Traum. Entsprechende Angebote würde er sich „sicher anhören.“ Gleichzeitig sieht Endo diese Möglichkeit als eher unrealistisch an, auch aufgrund der großen Konkurrenz. Seine aktuelle Aufgabe liege bei seinem Klub in der Bundesliga. Sein großes Ziel: Die Champions-League. Ein weiterer Meilenstein wäre der Gewinn der deutschen Meisterschaft, wie es im Sommer 2007 schon einmal der Fall war.
Aber auch die eigenen Ansprüche dürften dabei nicht in den Hintergrund geraten: „Mein Ziel ist es, mich persönlich stetig weiterzuentwickeln“, stellt der Routinier klar. „Am liebsten in und mit Stuttgart.“ Außerdem peile der Japaner auch eine zukünftige WM-Teilnahme mit seinem Heimatland an.
Als der 28-Jährige im August 2019 vom belgischen Verein VV St. Truiden nach Deutschland wechselte, fühlte er sich zuerst unwohl. Vieles am damaligen Zweitligisten wäre ihm unbekannt gewesen. Die ersten drei Monaten hätte er dafür genutzt, sich Spiele anzuschauen, um sich besser „an die Gewohnheiten und Erwartungen anzupassen.“ Mittlerweile ist er auf seiner Position bei den Schwaben nicht mehr wegzudenken: Nur ein Bundesligaspiel verpasste er letzte Saison. Für seine Qualitäten habe sich sogar Ex-VfB-Angreifer Mario Gomez beim damaligen Trainer Tim Walter ausgesprochen. „Trainer, bringen Sie Wataru, er ist der Beste von uns.“ Von diesem Zwischenfall habe er erst später von Freunden erfahren, so Wataru Endo.
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